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Die kath.-theol. Fakultäten zu Tübingen und Gießen.
d nicht lebhaftester Spannung hielt, das Wort ergriff, mag man
fügten seinen Blick auf 1850 zurückgewandt sehen, da er ThO. ts ibn 1864, 601 die Unterscheidung prägte:„Im Prinzip wird das Verlangen nach einer freien katholischen Universität zehnte unter Katholiken einer Beanstandung vernünftigerweise nicht ihrem unterliegen können. Aber das an und für sich vollkommen r KG. gerechtfertigte Prinzip kann auch anders aufgefaßt und an- 4, wie gewendet werden wollen. Man kann das Verhältnis des einen Glaubens und der kirchlichen Autorität zur Wissenschaft binger, in einer Weise bestimmen, wodurch die letztere nicht nur rmehr in der ihr eigenen und insofern selbständigen oder freien n Tü- Bewegung aufgehalten oder gehemmt, sondern geradezu Jamen verneint wird.“ Für Staudenmaier waren„die Erinnerungen kkultät an den Gießener Aufenthalt noch in dem letzten Abschnitte u ver- seines Lebens die teuersten und schönsten“ ¹). st ge— Wie eine von den Mainzern selbst gesuchte neue An- ischof knüpfung des einstigen Gießener— Tübinger geistigen Bandes u der will es scheinen, wenn sie im Jahre 1855 noch einen aus Nas er dem Schwabenlande riefen: Paul Leopold Haffner“), der en wir katholischen Universität zu Fulda im neunzehnten Jahrhundert Wenn 1922, 44 ff. Ebenda 46 die zahlreichen Aeußerungen gegen und freier für den Plan(Kuhn, Jörg; Heinrich v. Andlaw, Prof. Clemens, . Konstantin v. Schäzler). ter in 1) J. König, Staudenmaier: KL. XII', 1152. zug bei 2) Haffner, geboren 1829 zu Horb, erhielt 1851 den Preis der t. 1852 philosophischen Fakultät Tübingen und 1852 eine öffentliche Be- te, was lobung für die Lösung der homiletischen Preisaufgabe der kath.- briften theol. Fakultät daselbst, ordiniert 10. Aug. 1852, seit 10. Jan. 1854 ad die Repetent am Wilhelmstift Tübingen, 20. Juli 1855 zur Annahme erzogl. einer Professur am bischöflichen Seminar zu Mainz beurlaubt, 1¹ und 1. Okt. 1855 dorthin abgegangen, zuerst Professor der Philosophie nisse“, und seit 1864 zugleich der Apologetik, 1866 Domkapitular in Mainz,
10. Juni 1886 als Bischof von Mainz präkonisiert und 25. Juni 1886 konsekriert und inthronisiert, gest. 2. Nov. 1899; Neher, ¹(1909) 34 f.; vgl. Dr. P. L. Haffner, Bischof von Mainz. Eine Festschrift zur Feier der Konsekration und Inthronisation im hohen Dom zu
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