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in Ler- ner der nt, auch Leitschr. 35] 1ff.) ligkeit, heologie echteste, en, allzu
f.) These 2n. Die ine Dar- vonck, ces reli- e théol. atet eine jeglicher
Die kath.-theol. Fakultäten zu Tübingen und Gießen. 179
sehr in philosophische Reflexion bald Hegelscher bald Baa- derscher Färbung sich ergehenden Darstellung an Treff- sicherheit und Schlagkraft zurücksteht, dessen biblische Vertrautheit und exegetische Einzelkenntnis er nie erreicht. Hier liegt auch der Grund dafür, daß einem Staudenmaier, der während seiner Gießener Jahre seine Hauptwerke schuf oder die Fundamente für seine spätere Dogmatik dort legte, keine theologische Fernwirkung beschieden war wie einem Kuhn, der exegetisch begann, dogmengeschichtlich weiter- schritt und als Dogmatiker sein Lebenswerk beschloß, wäh- rend Staudenmaier philosophisch-dogmatisch beginnend mit einer biblischen Fundierung seiner Dogmatik nicht zum Ziele kam. Beachtenswert bleibt jedoch bei allen Unter- schieden dieses, daß wie auf ein gegebenes Zeichen die Tübinger katholische Schule aus ihrem dogmatisch-kirch- lichen wie aus ihrem historisch-exegetisch und philosophisch gefestigten Standpunkt geschlossen gegen Strauß sich erhob: Kuhn¹) und Staudenmaierꝰ*) in Gießen, Macks) in Tübingen, Möhler¹) in München und selbst ein auf
1) Vgl. Kuhns Grundgedanken zu seinen gegen Strauß gerich- teten Gießener Aufsätzen schon ThO. 1832, 433 1. Von der philo- sophischen Seite her war er durch seine zu einer eigenen Schrift erweiterten oben genannte Preisarbeit gerüstet: Jakobi und die Philosophie seiner Zeit. Ein Versuch, das wissenschaftliche Fun- dament der Philosophie historisch zu erörtern, Mainz 1834; F. A. Schmid, F. H. Jakobi. Eine Darstellung seiner Persönlichkeit und seiner Philosophie als Beitrag zu einer Geschichte des moder- nen Wertproblems, Heidelberg 1908, 31 ff.; 322 ffl. hat unter den zeit- genössischen Kritikern Jakobis die Arbeit von Kuhn ganz übersehen.
2) Gegen die„mythische Theologie“ in seinem Aufsatz:„Die religiösen Interessen der Zeit“: Zeitschrift für Philosophie und spekulative Theologie, hrsg. von J. H. Fichte I(1837) 54 ff.
3) ThQ. 1837, 35 ff.:„Bericht über die kritische Bearbeitung des Lebens Jesu von Dr. Strauss“ und schon 1836, 198 ff.; 220 ff.
4)„Gedanken nach der Lektüre des Lebens Jesu von Str auß“
eine im Mai 1837 flüchtig zu Papier gebrachte Gedankenreihe, 12*


