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bei Linde zu präsentieren und ihm auch seine hiesigen (Tübinger) Zeugnisse vorzulegen“, da zwei andere von Möh- lers Schülern, der zuerst berufene Dursch und kurz her- nach Wocher, beide aus Württemberg stammend, abge- lehnt haben ¹). Bei dem jugendlichen Alter der drei Kandi- daten konnte von einer ausgiebigeren wissenschaftlichen Be- tätigung keine Rede sein, am wenigsten bei Riffel, dessen Theologiestudium noch nicht einmal abgeschlossen war. Immerhin hatte Wocher’), geb. zu Neutrauchburg 1803, mit dem ersten Preis der Tübinger katholisch-theologischen Fakultät ausgezeichnet(1824), nach seiner Ordination(1826) alsbald in akademischer Lehrtätigkeit sich zu bewähren Ge- legenheit gefunden, indem er nach anfänglich ausschließ- licher Verwendung als Repetent(seit 24. Juli 1827) im Wilhelmstift Tübingen am 15. Okt. 1828 zugleich als Privat- dozent und mit Ernennung zum Lic. theol. als„erster Hilfs- lehrer des erkrankten Dr. Joh. Seb. v. Drey“ für Apologetik und Enzyklopädie der Theologie angewiesen worden war. Seine ersten Schriften nahmen unter dem Einfluß der durch reise nach Frankreich, 1835/41 Prof. der KG. und Stadtpfarrer in Gießzen, 1841 seines Amtes entsetzt, 1851 Prof. der KG an der durch Bischof Ketteler wieder errichteten Lehranstalt-Klerikalseminar Mainz, gest. 1856. Wichtige anderwärts fehlende Lebensdaten s. v. Riffel in: Allg. Realenzyklop. für das kath. Deutschland hsg. von W. Binder VIII(1848) 844— 846; vgl. ferner H. Brück, Die ober- rheinische Kirchenprovinz 1868, 152. 285; ders., Geschichte der kath. Kirche in Deutschland im 19. Jahrhundert II(1889) 423 ff.; 473 f.; Lutterbeck sff.; 63 ff.; Vigener, Fakultät 38; L. von Pastor, Der Mainzer Domdekan Joh. Bapt. von Heinrich(1816—1891) 1925, 8 ff.
1) Möhler an Räß: Tübingen, den 25. April 1830; B. Wörner- P. B. Gams, Joh. Ad. Möhler. Ein Lebensbild 1866, 112. Die Abreise Riffels von Tübingen fällt spätestens um Mitte April 1830.
2) Meinr. Ott, Festrede zur Feier des 50jährigen Jubiläums des Gymnasiums Ehingen 1875, 34 ff.; St. Neher, Personal-Kata- log der seit 1813 ordinierten und in der Seelsorge verwendeten Geistlichen des Bistums Rottenburg 1878, 40; ² 1885, 27; ³ 1894, 22.
Die Kü
Möhler auf trologie die dzer in der li bis Hefele u wart gleich des hl. Igna Tübingen 10 und Polycan mentar ver 1830,621— 1830; vgl. Abhandlung Petrus und Korinth“ in sie doch un
1) J. A. M Aus dessen von F. X. Re Patrum apos ders., Das So und erklärt, corum ed. p (1881); 12(L reiche Unte Ignatianisch von Funk: T. Neubearbeitu ter kirchen- von G. Krüge
2) Von Al. ſolgend Ed. Tobingue(18 die Namensze TlJahrgän IO. 1830, 6 lischen Väter jeden Wweike


