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Klipstein.
Aus der Frühzeit der amerikanischen Anglistik usw. 253
College, Va., als Baccalaureus Artium und widmete sich drei Jahre lang theologischen Studien im benachbarten Union Theo- logical Seminary, das er 1835 mit einem theologischen Grade absolvierte. Als presbyterianischer Geistlicher erhielt er vom Presbyterium zu Winchester die Lizenz. Er wandte sich bald einer besonderen(liberalenſ?]) Partei innerhalb der presbyteriani- schen Kirche zu*), bis er 1830 aus Gesundheitsrücksichten den geistlichen Beruf einstweilen aufgab und sich dem Lehr- berufe im Staate Südkarolina widmete ⸗*). Hier setzen nun, wie bereits angedeutet, Henneman und Callaway irrigerweise einen Aufenthalt in Deutschland an, nach dessen Beendigung er als Gießener Dr. phil. eine Hauslehrerstelle in St. James, Santee, S. C., angenommen habe. Seine Vita belehrt uns jedoch, daß er seit 1842 Pfarramtskandidat der Episkopalkirche in der Diözese Südkarolina war und erst von dieser Zeit ab sich eingehender mit philologischen Studien abgegeben hat.
III.
Die literarische Regsamkeit, die Klipstein in dieser Zeit entfaltete, war beträchtlich. Im Frühjahr 1844 begann er auf kurze Zeit eine den neueren Sprachen gewidmete Zeitschrift The Polyglot herauszugeben. Das dort zusammengetragene Material benützte er später für sein Buch Study of Modern Languages. Part I. French, Italian, Spanish, Portuguese, German and English. 1 vol. imperial 8 vo. New Vork(Putnam).§ 1.00 ⁵).
1) The New School division in the Presbyterian Church', nach Henneman, a. a. O. S. XLVIII. Callaway, a. a. O., bringt keine neuen Daten.
²) So nach Klipsteins eigener Vita. Nach Henneman, a. a. O.: his license was revoked in 18400.
3) Das Erscheinungsjahr ist ungewiß. In seiner Vita(1845) spricht er davon als"in press“. Weder Henneman noch Callaway geben ein Datum. In Trübners Bibliographical Guide to American Literature“, London 1859, S. 243 wird als Datum»New Vork 1838 angegeben, was auf einem Irrtum beruhen muß, da sich Klipstein auf dem Titelblatt schon als Ph. D. bezeichnet. Aus einer Klipsteins Auglo-Saxon Grammar an- gebundenen Verlagsanzeige ergibt sich, daß es sich hier um eine Elementar- grammatik dieser modernen Sprachen handelt:"It will be found an acceptable manual not only for the tyro, but to the more advanced scholar... For the comparative study of the Romanic tongues the work affords unusual facilities.“


