Früh- sschr. Ehr- setzt,
ver- fest- esent- e uns n Acf- zende« Vissen- lassen. Linzel- lteren nmen, in der d wie Rolle
3 dem Nisten
wohl hichte Klip- achte: welche zurück tscher,
Aus der Frühzeit der amerikanischen Anglistik usw. 251
welcher zuerst für Angelsächsisch in Amerika wirkte.« Das Verdienst, als erster»für Angelsächsisch in Amerika gewirkt« zu haben, fällt zweifellos Thomas Jefferson zu, der schon 1779 sein Interesse an angelsächsischen Studien bekundet hatte und 1825, als die Universität von Virginia eröffnet wurde, tat- kräftig eine Professur für Neuere Sprachen, einschließlich des Angelsächsischen, unterstützte. Schriftstellerisch ist er für das Angelsächsische eingetreten in dem Essay towards facilitating instruction in the Anglo-Saxon ond modern dialects of the English Language, der zwar erst 1851 im Auftrage der Uni- versität von Virginia gedruckt wurde, dessen einzelne Teile aber bis 1797, 1818 und 1825 zurückreichen*). Daß Klipstein kein geborener Deutscher war, ist heute allgemein bekannt; seine Abstammung von deutschen Vorfahren wird jedoch hier von uns zum ersten Mal im einzelnen klargestellt.
In Amerika haben sich mit Klipstein näher befaßt J. B. Henneman in einem interessanten Vortrag über IZwvo Plioneers in the Historical Study of English,— Thomas Jofferson and Louis F. Klipstein: A Contribution to the History of the Study of English in America(abgedruckt in Publ. M. L. Ass. VIII, New Ser. I, 1893) und neuerdings wieder Morgan Callaway, Ir., der in einem Aufsatz The Historic Study of the Mother- Tongue in the Uniteq States: A Survey of che Past(University of Texas Studies in English, No. 5, Austin, Texas, 1925) Klipsteins Verdienst gebührend würdigt. Beiden amerikanischen Gelehrten ist die Tatsache bekannt, daß Klipstein in den vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Gießen zum Dr. phil. promovierte. Aber das genaue Datum kann keiner von ihnen angeben, und beide nehmen einen Studienaufenthalt Klipsteins in Deutschland bzw. Gießen an, der mit der Er- langung der Doktorwürde seinen Abschluß fand. Wie aus den anhangsweise abgedruckten Universitätsakten hervorgeht, er- folgte die Gießener Promotion im September 1845, und zwar in absentia: Klipstein hat niemals Deutschland oder eine deutsche Hochschule besucht, und seinen Doktorhut hat er, neben seinen Schriften, nicht in letzter Linie seinem Verwandtschaftsverhältnis mit einem namhaften Gießener Universitätsdozenten gleichen Namens zu verdanken.
¹) Titel und Chronologie des Essays bei Wüllker, a. a. O., S. 75, sind nach Obigem zu berichtigen; das Nähere bei Henneman a. a. O.


