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Das Kloster seinen Gefallenen
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kehren. Im April 1916 kam er zu einer Etanheninitidens⸗ kolonne nach dem Oſten. Dort wurde er im Juli 1916 zum Leutnant der Garde⸗Landwehr⸗Kavallerie befördert. Sein Herz⸗ leiden verſchlimmerte ſich indeſſen immer mehr, auch trat noch ſchwerer Rheumatismus hinzu, ſodaß er im Januar 1917 in das Lazarett nach Bialyſtock kam; von dort wurde er im März in das Städtiſche Krankenhaus nach Frankfurt a. O. über wieſen. Hier erlag er ſeinem ſchweren Leiden am 26. Ma 1917. In Arolſen(Waldeck) liegt er begraben.

15. Hugo Schmidt. rec. 29. IV. 1913.

Hugo Schmidt, der Bruder von Kloſterbruder Franz Schmidt, wurde am 16. Februar 1895 in Dittelsheim, Kreis Worms, als Sohn des Pfarrers Joh. Schmidt geboren. Er beſuchte zunächſt von 1901 1907 das Gymnaſium zu Worms, dann von 1907 1913 das Neue Gymnaſium zu Darmſtadt, wo er Oſtern 1913 die Reifeprüfung beſtand. Er widmete ſich dem Studium der Forſtwiſſenſchaft in Gießen. Bei Kriegs⸗ ausbruch meldete er ſich im Reſ.⸗Inf.⸗Regt. Nr. 221 als Kriegs⸗ freiwilliger und kam im Oktober 1914 zunächſt nach Frankreich, dann nach dem Oſten ins Feld. Hier machte er die Karpathen⸗ kämpfe mit und rückte allmählich zum Vizefeldwebel auf. Auch eine Verw keirdnne⸗ trug er bei dieſen Kämpfen davon. Nach der Teilnahme an einem Offizierkurſus im Lockſtädter Lager wurde er bei ſeinem Regiment zum Leutnant der Reſ. befördert,. 1917 kam er mit ſeinem Regiment wieder nach Frankreich, bei Verdun machte er die ſchweren Abwehrſchlachten mit. Am 27. Juli 1917 verunglückte er tödlich wheond eines Kurſus in Carignan durch eine Handgranatenexploſion.

16. Karl Stahl.

vec. 28. X 1911. Karl Stahl war geboren am 25. Okt. 1890 zu Sürahne i. Elſ. als Sohn des damaligen Hauptmanns und Diviſions⸗ adjutanten Karl Stahl. Nach dem Tode ſeines Vaters beſuchte er das Ludwig⸗Georgs⸗Gymnaſium in Darmſtadt, an dem er 1908 die Reifeprüfung beſtand. Von Oktober 1908 1909 ge⸗ nügte er ſeiner Militärpf licht bei dem Feldart.⸗Regt. Nr. 61 in Darmſtadt. Im Oktober 1909 begann er das Studium der Rechtswiſſenſchaft an der Univerſität Freiburg i. B., um es in Berlin und Gießen fortzuſetzen; hier beſtand er im Früh⸗ jahr 1913 die juriſtiſche Fakultätsprüfung. Seinen Vorberei⸗ tungsdienſt erledigte er bis Kriegsausbruch in Darmſtadt. Am 12. Aug. 1914 rückte er als Vizewachtmeiſter zum Militär ein und kam bereits am 19. September 1914 auf ſein ausdrück⸗ liches Geſuch hin an die Front, an der er, abgeſehen von einer kurzen Abkommandierung zu einer Meßplan-Abteilung nach