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Das Kloster seinen Gefallenen
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er in einer Entfernung von ca. 25 m lag, eingeholt. Sein freundliches, immer hilfsbereites Weſen, ſein liede rfrohes Spiel hatte ihn zu einem guten Kameraden gemacht, der ſeinen Freun den unvergeßlich bleiben wird.

13. Dr. Friedrich Fromme. rec. 3. III. 1896.

Friedrich Emil Oskar Fromme wurde am 25. Juni 1878 als Sohn des jetzt in Gießen tätigen Geh. Hofrats Prof. Dr Fromme geboren. Seine Reifeprüfung beſtand er am Gymna ſium zu Gießen Oſtern 1896. Dann widmete er ſich dem Stu⸗ dium der Medizin in Gießen und Straßburg i. E. von 1896 bis 1901. Volontäraſſiſtent war er an der Mehiziaiſchen Klinik in Gießen und am pathologiſchen Inſtitut in i7 slau, dann Aſſiſtenzarzt an der Frauenklinik in Halle von 19031907, Oberarzt dieſer Klinik von 1907 1910. 1906 lans er ſich an der Univerſität Halle habilitiert und erhielt 1909 den Pro ſeſſortitel. Seit 1910 war er ſtellvertretender Hirntur der Univerſitätsfrauenklinik an der Kgl. Charité in Berlin und Dozent der Berliner Univerſität. Seit 1911 war er verheiratet. Als der Krieg ausbrach, rückte er als Stabsarzt des Feldlazaretts 12 des 3. Korps aus. Als ſolcher machte er den Vormarſch im Weſten bis zur Marne mit und dann den Rückzug bis zur Aisne. Im Herbſt 1915 kam er mit ſeinem Feldlazarett nach Serbien; 1916 nach der Verdunfront, im September nach Un garn an die rumäniſche Front. Dort erkrankte er Mitte No vember an einer ſchweren Sepſis, der er am 22. Januar 1917 im Kriegslazarett in Kronſtadt erlag. Mit ihm iſt ein außer⸗ ordentlich tüchtiger und fleißiger Gelehrter dahingegangen.

14. Lothar von Saldern.

Lothar von Saldern wurde am 17. September 1875 zu Lauban in Schleſien geboren. Nach Beſtehen der Reifeprüfung bezog er die Univerſität Gießen, um Forſtwiſſenſchaft zu ſtu dieren. Von da ging er auf die landwirtſchaftliche Hochſchule nach Berlin. Nachdem er dort ſein Diplomexamen gemacht hatte, war er auf verſchiedenen Gütern praktiſch tätig. Im Jahre 1911 ging er nach Amerika, wo er in der Nähe von Baltimore eine Farm pachtete. 1913 kehrte er nach Deutſcht land zurück und fand als Beamter bei der Hamburg⸗Amerika Linie Anſtellung. Troß eines ſchweren angeborenen Herzklap penfehlers und trotz des Abratens der Aerzte er hatte des⸗ halb auch nicht dienen können trat er beim 3. Garde⸗-Ulanen Regt. in Potsdam als Kriegsfreiwilliger ein. Im Juli 1915 rückte er ins Feld und machte den Feldzug bei der Garde⸗Kav. Diviſion in Galizien und Polen mit. Bald wurde er zum Unter offizier und Vizewachtmeiſter befördert. Aber wegen Aſthma mußte er Januar 1916 zur Erſatzſchwadron nach Potsdam zurück