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Die Giessener Beteiligung an dem Fichteschen Atheismusstreit / eingereicht von Friedrich Herweck, geboren in Darmstadt
Entstehung
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V.

Die Beurteilung der beiden Schriften Schmidts und Schaumanns in ihrer Zeit.

Um das Bild der Beteiligung der beiden Gießner Pro- fessoren an dem Fichteschen Atheismusstreit zu vervollständigen, ziehen wir im Folgenden Urteile aus der damaligen Zeit heran. Zur Verfügung stehen uns in erster Linie die Rezensionen der beiden Schriften in den gelehrten Zeitungen. Je nach der Stellung, die die Re- zensenten zu der kritischen Philosophie einnehmen, ist auch das Urteil verschieden. Die Schmidtsche Nachricht ist rezensiert in dem Neuen theologi- schen Journal 1790, Bd. 14, St. 2, S. 244 ff., in den neuen theologischen Annalen 1700, S. 903 ff., in den Gothaischen gelehrten Zeitungen auf das Jahr 1790, S. 643, in der Revision der Lite- ratur von 1785 1800 in Ergänzungs blättern zur Allgemeinen Literatur-Zeitung dieses Zeitraumes. Jena 1801, No. 18, S. 137 ff., und in der Neuen allgemeinen deutschen Bibliothek, Bd. 57, St. 2, S. 400 ff., Berlin und Stettin 1801. In dem Neuen theologischen Journal bespricht Prof. Gabler, der durchaus nicht mit den von Fichte vertretenen Anschauungen einverstanden ist,)) die aus Anlaß des Atheismusstreites erschienenen Schriften.Am auf- fallendsten war die Ankündigung eines Theologen, der sich anheischig machte zu beweisen, daß der verschrieene Fichtianism unsere alte Kirchenlehre sei. ES er- schien nun Herrn Prof. Schmidts in Gießen Nach- richt etc. und lieferte zum Beweise, daß Gott keine Sub-

stanz sei.... etliche abgerissene Stellen aus dem Augustin, Peter. Lombard, Thomas Aquin und Gerhard. Beinahe kann man sich hier bei ge-

¹) Vgl. seine Protestation gegen das anonyme Sendschreiben.