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Mein Konflikt mit den Gießener Veterinären und der medizinischen Fakultät daselbst : eine aktenmäßige Darstellung der in Frage kommenden Vorgänge mit einem kritischen Nachwort / von Dr. jur. et phil. M. Biermer, o. ö. Professor der Nationalökonomie und Statistik
Entstehung
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angeſtrebt würde, und daß eine befriedigende Löſung dieſer Frage aller Wahrſcheinlichkeit nahe bevorſtehe.

4. Die Fakultät erachtet meinen Artikel aus dieſem Grunde alsſehr wenig glücklich.

Welchen Gebrauch haben nun die Herren Sommer und Pfeiffer von dieſer, doch ziemlich eng begrenzten, Ermächtigung gemacht?

1. Aus einerErwiderung wurde ein feierlicher Proteſte.

2. Meinſehr wenig glücklicher Artikel wurde in der Zeitung alsgrößtenteils unrichtig,völlig unan gebracht und als eineHandlung, deren Beurteilung der ÖOffentlichkeit anheim gegeben wird, bezeichnet. Meine Ausführungen werden des ferneren alsder Uni verſität im ganzen ſchädlich charakteriſiert. Das nennen die Herren Sommer und Pfeiffer einenruhig gehal⸗ tenen Artikel!!

3. Es wird mit Erfolg der Eindruck erweckt, als ob die Fakultät proteſtiere und der Proteſt dem Kollegium vorgelegt und von ihm gutgeheißen ſei.

4. Es wird fingiert, daß ich ein Anonymus ſei, wobei noch in ſalopper Weiſe aus meiner ſehr durchſichtigen Chiffer B r. die vieldeutige Br. gemacht wird.

5. Es wird die Erwiderung nicht zurückgezogen oder wenigſtens abgeändert, als den Herren Verfaſſern amtlich und rechtzeitig bekannt gegeben wird, daß am ſchwarzen Brett ein Anſchlag des Herren Rektors angeheftet worden ſei, in dem meine Arbeit ausdrücklich als reine Privatarbeit bezeichnet wird.

6. Der Proteſt wird auch dann unverändert aufrecht erhalten, als ſeine Urheber wiederum amtlich davon verſtändigt werden, daß ich mich im Laufe desſelben Tages am ſchwarzen Brett zum alleinigen Verfaſſer derFeſtnummer bekennen würde, und der Herr Rektor und die Redaktion desGießener Anzeigers den Herrn Profeſſor Sommer dringlich um die