VI.
Die Herren Profeſſoren Sommer und Pfeiffer.
Wie der Leſer erſehen wird, habe ich in meiner Erwiderung vom 2. Juni d. J. erklärt, daß ich damit meinerſeits die Er⸗ örterungen in der Preſſe ſchließe. Dieſes Verſprechen habe ich gehalten, und infolgedeſſen hat der Dekan der mediziniſchen Fakultät, Herr Profeſſor Dr. Sommer, das letzte Wort be⸗ halten. Von Bekannten, die mir freundlich geſinnt ſind, iſt mir wiederholt die Verwunderung darüber ausgeſprochen worden, daß ich das zugelaſſen habe und Herrn Profeſſor Sommer nicht nochmals erwidert habe. Ich erklärte aber regelmäßig mein Schweigen damit, daß ich das bevorſtehende Feſt, welches die Stadt Gießen dem Lehrkörper und der Studentenſchaft der Univerſität aus Anlaß der Immatrikula⸗ tion des 1000. Studenten zu geben entſchloſſen war, nicht durch eine weitere unliebſame Polemik in der Tagespreſſe ſtören wolle. In Wahrheit war das nur einer der Gründe, weswegen ich auf eine weitere Diskuſſion verzichtete. Der Hauptgrund war ein anderer. Ich hatte nämlich gleich nach Erſcheinen meiner Erwiderung mit Seiner Magnifizenz dem Herrn Rektor Profeſſor Dr. Hanſen vereinbart, daß ich mein weiteres Verhalten in dieſer Angelegenheit von der Feſtſtellung abhängig machen wolle, welche Rolle in der Angelegenheit in


