um mnen cht. ben h in
an ENS, ines men
an, enen Ver- eten hen,
ge-
labe
15
lassen hat, sind nicht durchweg erfreulicher Art. Im Jahre 1881 verließ er Gießen, um die Zoologie-Professur in Breslau zu über- nehmen. Sein Nachfolger wurde, wie Ihnen bekannt, HuBERT Lupwie, an dessen Stelle ich getreten bin, als dieser im Jahre 1887 nach Bonn berufen wurde.
In Bezug auf die räumliche Ausdehnung des Zoologischen In- stituts hat dieses seit Lupwie's Abgang erhebliche Fortschritte ge- macht. Zu LEuckaRT's Zeit bestand dasselbe, abgesehen von den beiden großen Sammlungssälen und einem Theile des Corridors, den LEUOoKART im Jahre 1860 hinzugezogen hatte, aus 3 Zimmern. Die übrigen Räume des oberen Stockwerks hatte das Physiologische In- stitut inne, während in die des unteren Stocks sich das Anatomische und das Pathologisch-anatomische Institut theilten. Lupwi erlangte zunächst noch ein weiteres Zimmer, das er als Arbeitszimmer für sich in Gebrauch nahm, so daß die drei anderen als Laboratorium für Studirende und als Arbeitsräume des Conservators verfügbar wurden. Eine weitere Ausdehnung wurde erst möglich, als im Jahre 1890 das Pathologische und das Physiologische Institut in eigene Räume übersiedelten. Das Zoologische Institut gewann dadurch drei große Zimmer und den weiteren Vortheil, den kleineren Hör- saal, der bis dahin auch für die Physiologie-Vorlesungen gebraucht worden war, für sich allein zur Verfügung zu haben. Es nimmt seitdem das ganze obere Stockwerk des Anatomiegebäudes ein. Daß trotz alledem die Räumlichkeiten noch sehr beschränkt sind, davon werden Sie sich, meine Herren, bei dem Rundgang durchs Institut überzeugen. Namentlich die Räume für die Sammlungen sind ganz ungenügend.
In den Sammlungen kommt deren Entstehung noch darin zu einem nicht zeitgemäßen Ausdruck, daß die systematisch-zoologische Samm- lung von der vergleichend-anatomischen räumlich getrennt ist: jede von ihnen nimmt einen der Flügel des Gebäudes ein. In der zoologischen sind die an den Seitenwänden angebrachten Schränke so überfüllt, daß die Durchführung einer strengen Ordnung unmöglich sein würde und thatsächlich bis jetzt nicht angestrebt worden ist. In der Mitte steht längs des Saales eine Doppelreihe von niedrigen Schränken mit Schubladen und darauf Pultkästen, in denen die Sammlung trockner Gegenstände aufgestellt ist, darunter die vorhin erwähnte ScRüBA'sche Conchyliensammlung. Im vergleichend-anatomischen Saal nehmen die Mitte dicht gedrängt und ebenfalls ohne systematische Ordnung die frei, nicht in Schränken, aufgestellten größeren Skelete ein, dem von der benachbarten Eisenbahn ausgehenden Staub und Ruß in einer Weise ausgesetzt, welche jede wirksame und dauernde Reinigung


