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Vorgeschichte und Geschichte des Zoologischen Instituts der Universität Giessen und über dessen gegenwärtige Einrichtungen / [...] Herr Prof. Sprengel [...]
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eite Docenten übertragen werden solfte. 80 san Sicif trre PrIreeeenneene

Ben Facultät zum ersten Mal in der Lage, Vorschläge für die Besetzung

ell- einer eigenen Zoologie-Professur zu machen. In einem ausgezeichneten

9 80 Referat entwickelte ihr Berichterstatter, der Physiker Burr, die Ge-

gen sichtspunkte, welche für die Wahl maßgebend sein müßten.»Die

des Zoologie ist nicht mehr, wie vor etwa 20 30 Jahren, ein Namens-

em- verzeichnis der Thiere, eine bloße Beschreibung von deren äußerer

umen Gestalt, Form, Farbe etc., sie beschränkt sich nicht mehr auf die

Ver- Geschichte des Aufenthaltes, der Lebensweise, Sitten, Instincte etc.,

die so umfassend das Gebiet des hierzu nöthigen Wissens immerhin sein

hat. mag, so gründliche Studien, so ausgedehnte Erfahrungen auch dazu

ein- erfordert werden. Man hat inzwischen gelernt, daß die äußeren

inen Gestalten der Thiere gewissen Gesetzen unterworfen sind, die sich in

tien, ihrer inneren Organisation weit entschiedener aussprechen, daß man-

I für folglich, um das Kußere eines Thieres richtig beurtheilen zu können,

jetet auch seinen inneren Bau kennen muß. Die Zoologie war daher

genöthigt, das so weite Gebiet der vergleichenden Anatomie in ihren Kreis zu ziehen. Aber auch dabei durfte sie nicht stehen bleiben; rsität die Gestalt eines Thieres wechselt nach den Entwicklungsstadien, die seine ganze Organisation durchmachen muß; in dem schwierigen Studium der Entwicklungsgeschichte erkennen wir also eine neue

1825 Abtheilung ihres so umfangreichen Gebietes. Kurz, die Zoologie ist

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eine ausgerüstet mit dem Umfange an Kenntnissen, der erfordert wird,

essel damit die Zoologie auch an unserer Universität zu einem kräftigen

qer Hebel geschaffen werde, um in das Gesammtstudium der Natur- wissenschaften mit einzugreifen.« Die Facultät schlug daraufhin an

lag