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1868— 1872, neben dem Adolf Kehrer als Lehrer für theoretische Geburtshilfe wirkte, um dann zunächst seinen Lehrstuhl einzunehmen, den er 1881 mit dem der Ruperto-Carolina vertauschte. Kürzer waren die Perioden Ahlfeld(1881— 1883), Kaltenbach(bis 1887) und Hofmeier(bis 1888). Auf letzteren folgte Löhlein. Schon 1871 hatte man in den relativ engen, bis 1890 noch der Provinzial- direktion von Oberhessen unterstellten Gebäranstalt eine gynäko- logische Abteilung eingerichtet. Mit der Fertigstellung der neuen Frauenklinik gelangte dann endlich die Universität in den Besitz eines zeitgemäßen Institutes, dem vorzustehen Löhlein noch bis 1901 vergönnt war. Unter seinem Nachfolger Pfannenstiel(Seit 1902) hat es eine noch im Bau befindliche bedeutende Erweiterung erfahren, sodaß es der scheidende Kliniker seinem Nachfolger v. Franqué in wesentlich modernerem Zustande hinterlassen wird, als er es seinerzeit empfing.
Gleichzeitig mit der Frauenklinik wurde die medizinische unter Riegel bezogen. Sie war, bis dahin mit der chirurgischen und ophthalmologischen vereinigt, in der sogenannten alten Klinik do- miziliert. Dieses Gebäude, aus welchem nun in Kürze auch die letzten beiden Disziplinen, die Chirurgie und Augenheilkunde, scheiden werden, um prächtige Neubauten auf der Höhe des Selters- berges in nächster Nachbarschaft der anderen klinischen Institute zu beziehen, war gewissermaßen der Ausgangspunkt für die Entwicklung des klinischen Unterrichtes in Gießen. Es ist interessant, einen Blick auf dieses vielleicht in Bälde schon ganz vom Erdboden verschwindende Gebäude zu werfen, das eine höchst mannigfaltige Verwendung gehabt hat. Seine breite Front richtet sich nach Norden gegen die Liebigstraße, flankiert wird es von zwei ursprünglich als militärische Wachen verwendeten und mit Kolonnaden versehenen, kleineren Gebäuden, von denen das west- liche als Liebigs erste Arbeitsstätte Weltruhm beanspruchen kann. Hier sind in den engen, später vielfach anders verwendeten und jetzt ganz verwahrlosten Räumen die Grundlagen der ganzen modernen Chemie im wesentlichen geschaffen worden. Es wäre zu wünschen, daß dieses Haus bei einem eventuellen Abbruch der alten Klinik nach entsprechender Wiederherstellung als Liebig- museum der pietätvollen Betrachtung der naturwissenschaftlichen Welt erhalten bliebe, ein Wunsch, der schon vor längerem von Sommer in der Chemikerzeitung(1900, No. 23) zum Ausdruck ge- bracht wurde. Sommer hat gleichzeitig über die bei der Reali- sierung zu beachtenden Gesichtspunkte sich eingehend ausge- sprochen.
Diese sogenannte alte Klinik war ursprünglich eine Kaserne, die 1820 infolge Verlegung des Militärs nach Worms für andere Zwecke frei geworden war und von den damaligen Medizinern so- fort lebhaft erstrebt wurde.
1830 wurde das Gebäude bezogen, aus dem nun durch allmäh- liche Abtrennung die Reihe der klinischen Institute hervorgegangen jst, mit Ausnahme, wie schon erwähnt, der Frauenklinik. Es erhielt später unter Bose an der Rückseite noch erhebliche Anbauten
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