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Ein Büffet— fein— von modernem Kaliber! Oder wie manchmal ſchuf uns Verdruß
Der mangelhafte Haustürverſchluß—
Meint Ihr, dem Erſten könnt's gelingen,
Den„Hallenſer Patent⸗Drücker“ anzubringen, Der— aller Drücker Ideal—
Den Mißſtänden abhilft mit einem Mal d
Wenn wir ſo dann und wann uns ein Herze faſſen Und den Herrn Profeſſor unſre Wünſche hören laſſen: Meint Ihr, der Mann ſäh unſre Gründe ein 5 Er ſagt:„Das werden nur ſo Stimmungen ſein— Die kommen und gehen mit den Semeſtern.“ Und ſo bleibt es übermorgen wie geſtern,
Und ob wir's wollten noch ſo gern—
Wir ſind noch lange nicht genügend modern!
Stifter. O, Kinder, ſtill— verderbt Euch nicht die Freude
Durch kleiner Klagen jugendlichen Groll! Seht von hier oben doch hinaus ins Weite Wie wohnſt Du jetzt, mein Wingolf, wundervoll! Und wenn nicht Alles noch nach Wunſch geraten, Wenn Manches noch dem Hoffen übrig blieb: Seid froh! da iſt noch Raum für neue Taten— Da iſt noch Saft für neuer Blüten Trieb!
Der beſte Schmuck des Hauſes unter allen— Mußt doch Du ſelber ſein, Du junge Schaar, Muß doch der Geiſt ſein, der in dieſen
Hallen
Sich ſelber treu bleibt Jahr für Jahr! (Der Hausgeiſt tritt plötzlich auf. Antikes Koſtüm— bekränzt mit einem Eichenlaubkranz— trägt in den Händen und in den Falten ſeines Gewandes verſchiedene Gegenſtände.)
Hausgeiſt. Ich höre meinen Mamen nennen,
Weiß nicht, woher die Herrn mich kennen. Doch weil Ihr mich ruft, ſo bin ich ſchnelle Zur Stelle
Und grüße Such zu Eurem Jubelfeſte
Als meine Gäſte:
Denn dieſes Hauſes Geiſt bin ich genannt!


