Druckschrift 
Festspiel für die Begrüßungskneipe des 50-jährigen Stiftungsfestes des Gießener Wingolf, 5. August 1902 / von Theodor Wahl
(Gi. 80-83)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

9

Mebſt ihm einſt dort das rigorosum abgebüßt

So zieht's den Täter an der Untat Stätte!

Bei ihm ſtand Onkel Müller, unſer Wachen⸗

heimer,

Und Kaiſers muſikaliſches Genie

Und Hannes Weiß von Selzen er, wie Onkel Müller,

Um unſres Feſtes feuchte Seite wohlverdient.

Erſter Fux leinfallend). Iſt das der Weiß mit der Skala

Wein Weiner am Weinſten Mit den Marken von60 Pfennig bis zu den feinſten d

Still, Fux, mit deinem ſchnoddrigen Gerede Und ſtör' nicht des Philiſters Schilderung

Laß ihn nur!

Gleich bin ich fertig. Soll ich reden noch

Von Zipp und Mäuschen, die der Südanlage einſtens Schmuck verlieh'n

Sie wandelten elegiſch-heiter durch die Stätten

Einſt'ger Erfolge ihrer Eleganz!

Soll ich das Corps der Abſtinenzler nennen Euch,

Die für das Feſt gemeinſam eine Wasgonladung

Prickelnden Selzerſprudels ſich beſtellt

Den Marx von Lißberg und den lieben Albert Waldeck

Den Dittmar auch, den Betzler und als Hoſpi⸗ tant der Gruppe

Den Koch von Berſtadt, unſern Bien, der manch⸗ mal nur

Vom Antialkoholprinzip ſich wendet ab 5

Soll reden ich, wie, in dem Antlitz milden Freuden⸗ glanz,

Das Bruderpaar aus Schwickarts- und aus Wallern⸗ hauſen

Sich nahte mir, der große und der kleine Bär