Druckschrift 
Festspiel für die Begrüßungskneipe des 50-jährigen Stiftungsfestes des Gießener Wingolf, 5. August 1902 / von Theodor Wahl
(Gi. 80-83)
Entstehung
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Im Café Ebel ſah am Billard ganz wie einſt

Den Zeck vomWieſe⸗Strand ich, und vom Felda⸗Grunde

Den Sauſſer, in Aunſtſtöße beide tief vertieft;

Von Reichelsheim der Fiſcher, unſer alter Jockel,

Sah zu und gab mit jener feinen Ironie,

Die ihn ſo reizend kleidet, ſeines Witzes Senf

Zu jedem Stoß, und traf oft beſſer, als die Spieler ſelbſt!

Von Frankfurt füllten wir ein ganzes Zugabteil:

Vor allem die aus Darmſtadt und Umgebung

Sah zahlreich ich. Da war der Gottfried Weimar

Webſt ſeinem Bruder, dem von Nieder⸗Ramſtadt

Die beiden Kolbe, unſer Fips, der Schneider,

Dein altberühmter Knödelvorfahr, Redax,

Und ſelber manchen Knödels unſchuldvoll Objekt

Die Waitze auch, der vielgewandte Shrenwaitz

Und auch ſein Sohn, der werte Hans des Wingolfsbundes

Hiſtoriograf, und allenthalben wohlberühmt.

Von Pfungſtadt fuhr der lange Baruch Röm⸗ held mit

Er ſann darüber nach, ob nicht vielleicht er

In dieſen Tagen eine Conferenz hier gründen ſoll,

Gleichviel, von welcher Art! Von Umſtadt auch der Loos ſaß bei uns,

Er war bei Laune flehend fragt' den Schaffner er,

Ob ſicher auch der Zug nach Rom nicht führe,

Er wolleLos von Rom, wie ſchon ſein Name ſage

Und ſeine ſtolze Naſe glühte ſanft ob ſolchem

4 Scherz. Auch heyl, denDaniel, ſah ich mit ihm Sugen Schrimpf, ſein Leidgenoß, Weil beiden für den Satzbau des Gefühles das Objekt noch fehlt, Den dicken Unodt fand ſpäter vor der Aula ich Mitſamt den Dreien, die in ſchwerer Zeit