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Phil.(lachend). Halt ein! halt ein! Du wirſt mir zu poetiſch,
Ich merk', du haſt ſchon ordentlich geladen— Recht, Unödelwart, wir harren deiner Taten. (Bed. macht verzweifelt abwehrende Bewegungen.] Doch habt Geduld, noch bin ich nicht am Ende. Vor allem bringen uns die nächſten Züge Beſtimmt noch Gäſte, ſo ſchon der von Frankfurt, Der Schnellzug um halb ſechs— da kommt noch Alles Von Süden, was der Blick bisher vermißt. Indeſſen ſah ich mehr ſchon, als Ihr ahnt! Rur ſchenkt mir die genaue Reihenfolge Und geographiſch⸗ſyſtemat'ſche Ordnung. Ich will Euch ſchnell noch einige Namen künden, Wie ſie im Kopf ſich grade mir zuſammen finden. Mit ſeinem Leibburſch Ohly ging der Nies von Melbach, Sin würdig Paar! Der Pfarr von Ginsheim— wie gewöhnlich— Schalt wieder Gott und alle Welt und tobte heftig, Weil Jeder jeden„Merch“ total verlor, Und Mies, der Tücht'ge, nickte ſchmunzelnd Beifall ihm; Mit Anmut trägt zur Schau er ſanfte Lutherfülle, Und ſeine Aeuglein blinzeln orthodox vergnügt. Die Brüder Weber traf ich auf dem Kreuz zumal— Den Wolf und unſern Freund der sacra musica Den lieben Noſos— ihm zur Seite ſchritt be⸗ dachtſam Vom Main der Baurat mit nach hinten fort⸗ geſetzter Denkerſtirn. Mit dem Lang⸗Gönſer Paſtor, unſerm Baif, er⸗ ſchien Von Wetterfeld der Scriba— beide diskutierten ſcharf Die wicht'ge Frage, wie Ausſterben der Familie Wirkſam und gründlich zu verhindern möglich ſei, Und beide fanden gleiche Löſung dem Problem.—


