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Zuſammenkunft perſönlich Theil zu nehmen, hatte er den Aug. Becker, durch ein Empfehlungs-Billet hierzu von ihm legitimirt, beauftragt, ihn dort zu vertreten und dabei zugleich den Ver⸗ ſuch zu machen, ob ſich die Anweſenden beſtimmen laſſen würden, zur Beſtreitung der Druckkoſten von Flugſchriften, namentlich eines von Weidig in Predigtform bearbeiteten und von Becker in's Reine geſchriebenen, populär gehaltenen und den ſeither geſchilderten Zwecken ebenfalls dienlich erachteten Auszugs aus der Schrift von Abbé Lamennais: paroles d'un croyant(Worte eines Gläubigen)*) etwas beizu⸗
*) Ueber dieſe Schrift wird in der allgemeinen Zeitung von 1834 Nr. 250 unter Anderem geſagt:„Die ganze Lehre dieſes Buches läßt ſich auf die Worte bringen: Was heute beſteht, iſt des Satans; ſtehet auf, werft nieder, ſchlagt todt, bis alles auf der Erde gleich gemacht iſt. Um dieſe Lehre eindringlich zu machen, unter⸗ gräbt dies Buch alle Grundlagen der Geſellſchaft, ſtellt jede Ge⸗ walt als verbrecheriſch und jeden Widerſtand gegen dieſelbe nicht nur als erlaubt, ſondern als geboten dar, es erfindet eine Religion des Teufels, nennt ſie Chriſtenthum, und will dadurch in dem Herzen den Thron des wahren Chriſtenthums umſtoßen, welches Frjeden und Ordnung lehrt und folglich alle Bedingungen zu bei⸗ den ſtützt. Es heuchelt die evangeliſche Sprache nach, prangt, wie ſie, in koloſſaler Einfachheit, bedient ſich, wie ſie, allverſtändlicher Bilder, mißbraucht die heiligen Formeln, um alle Begriffe von Recht und Pflicht umzukehren, ſchwachen Bedrängten den letzten Troſt im Elende, den letzten Schild gegen das Laſter zu nehmen, um den Umſturz des Beſitzes, Mord und Todtſchlag zu predigen und die allgemeine Auflöſung, den Krieg Aller gegen Alle, herbei⸗ zuführen. Wenn der Satan aus der Hölle ſtiege, was könnte er anderes thun? Mit dieſem Buche in der Hand müßte er erſcheinen.“
Aehnlich äußert ſich das Berliner politiſche Wochenblatt, worin es namentlich heißt: Lamennais's neueſtes Buch iſt ein Werk der Anarchie, und für die Anarchie geſchrieben; ſeine eigentliche Bedeutung wird und kann es daher auch nur in anarchiſchen Zu— ſtänden gewinnen. Einſtweilen bleibt es ein merkwürdiger Ver⸗ ſuch des Geiſtes der Revolution, ſich zur Religion zu geſtalten und als ſolche poſitiv in die Stelle des Chriſtenthums zu treten.
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