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mit Schüler und Anderen über das fragliche Project ſich zu beſprechen. Erſterer, Dr. Bunſen, war bis Butzbach von Dr. Gärth begleitet worden, wo ſie bei Weidig abſtiegen und im Beiſeyn des Apothekers Trapp, den ſie von Friedberg mitgenommen hatten, über den ofterwähnten Gegenſtand und die Angelegenheit mit Koſeritz, wie Trapp ſich ausdrückt, ſich unterredeten, nach etwa einſtündigem Aufenthalt aber ſich wieder entfernten, indem Bunſen ſeine Reiſe nach Gießen fortſetzte, Gärth aber und Trapp nach Frankfurt und resp. Friedberg zurückkehrten.
Eben jener Scylling, Candidat Schüler, der Pole Lubanski, der in dieſe Sache gleichfalls verwickelte vormalige Student der Forſtwiſſenſchaft Degeling von Braunſchweig und Dr. Hundeshagen machten dem Apotheker Döring um die damalige Zeit Beſuche,- welche ohne Zweifel auf das revolutionäre Vorhaben Bezug hatten.
Während ſich ſo die Häupter der Revolutions-Parthei und die ihr angehörigen einflußreicheren Perſonen in Frankfurt und in der Provinz Oberheſſen näher aneinander anſchloſſen, ver— ſäumten dieſelben nicht, auf Andere möglichſt einzuwirken und, ſoviel an ihnen lag, eine kräftige Unterſtützung des verbrecher⸗ iſchen Projectes, ſobald der erſte Schlag in Frankfurt gelun⸗ gen ſeyn werde, vorzubereiten.
Was zunächſt den Dr. Weidig betrifft, ſo hatte derſelbe zwar, nach Flick's Angabe, bei ſeiner letzten Zuſammenkunft im Pfarrhauſe zu Petterweil mit den Doctoren Gärth und Neuhof von Frankfurt das Vorhaben unter den damaligen Verhältniſſen für unausführbar erklärt und verweigert, zu einem gleichzeitigen Aufſtand in Butzbach Anſtalten zu treffen. Allen Anzeigen nach hatte er indeſſen bald wieder eine andere Anſicht gewonnen, wenn man ſeine ſpätere, mehrſeitig bezeugte, Thätig— keit füͤr das Unternehmen in Erwägung zieht.
Apotheker Trapp will nämlich in Auftrag Weidig's den Salineninſpector Wilhelmi zu Nauheim und den Haupt— mann der dortigen Bürger⸗Garde, Wirth Salzmann, für das


