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Revolutions⸗Project zu gewinnen und dieſelben zu beſtimmen ge⸗ ſucht haben, die Bürger⸗Garde unter dem Vorwande der Dämpf⸗ ung etwa ausbrechender Unruhen mit in Friedberg anzukau⸗ fenden Gewehren zu bewaffnen, damit ſolche nach Umſtänden fur das Unternehmen geeignet verwendet werden könne. Außer⸗ dem reiſte Lubanski ganz kurz vor dem 3. April in dieſen Angelegenheiten von Frankfurt nach Marburg, und zwar mit Wiſſen und zum Theil unter Vermittlung Weidig's, wie Trapp ebenfalls angiebt, zu dem Weidig damals den Lu⸗ banski brachte und bei welcher Gelegenheit jener dem Apo— theker Trapp vom Tage des Ausbruchs der Revolution Kennt⸗ niß gab. Ferner iſt auf glaubwürdige Weiſe ausgeſagt worden, daß die Bewaffnung junger Butzbacher,*) insbeſondere die Fertigung von Patronen,**) nicht ohne Einwirkung Weidig's ſtattgefunden habe.
Endlich erhielt Auguſt Becker, wie dieſer mit allen Ein⸗ zelnheiten angegeben hat, von Weidig, welchem er von An— dern als dazu tauglich empfohlen worden zu ſeyn ſcheint, gegen Ende März den mündlichen Auftrag, in das Hinterland ſich zu begeben, um dort zur Unterſtützung und Ausbreitung der Nevolution nach deren Gelingen zu Frankfurt zu wirken, wobei
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*) Es reiſten am 3. April auch einige Butzbacher nach Frankfurt und Einer derſelben(C. Zeuner) ſagt unumwunden, daß er die Abſicht gehabt habe, an Ausführung des erſten Schlags Theil zu nehmen, und nur durch einen ſeiner Begleiter verhindert worden ſey, um die Zeit des erwarteten Ausbruchs ſich auf die Straße zu begeben, daß er jedoch bei dem Gelingen und Fortgang des Unter⸗ nehmens zu Frankfurt jedenfalls dort noch für daſſelbe thätig ge⸗ weſen ſeyn würde.
Mit Fertigung von Patronen befaßten ſich die Gebrüder Zeuner, Johannes Grüninger und Wilhelm Braubach, die beiden Letztgenannten auf der Stube des Rectors Heß, welchen Weidig, nach vorherigen allgemeinen Eröffnungen über das R volutions⸗Project durch angeblich dringendes Zureden beſtimmt hatte, die Vornahme jenes Geſchäftes auf ſeiner Stube zu geſtatten.
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