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Bruder Paul Wilhelm, bei welchem jene Lehre vom fal⸗ ſchen Eid keinen Eingang gefunden,„matt“ genannt und eben darum, weil er glaubte, daß derſelbe im Jahre 1833 zur Zeugnißablage wider ihn würde aufgefordert werden, zur Auswanderuug beſtimmt haben.
C. Braubach endlich will von Weidig die Aeußerung vernommen haben, daß ohne ſolche Grundſätze das Reich der Wahrheit nicht verbreitet werden könne.
Mehre Perſonen, welche in dieſer Unterſuchungsſache als Yitg
Zeugen vernommen worden ſind, haben geſtändigermaßen falſch geſchworen. Sie klagen den Dr. Weidig als ihren Verführer an und begründen ihre Beſchuldigung gegen denſelben auf eine Weiſe, daß man ihnen zu glauben alle Urſache hat.
Daß jene verdammungswürdigen Grundſätze bei ſo Vielen Eingang fanden, wird weniger befremden, wenn man berück⸗ ſichtigt, daß ſie mit beredtem Munde von einem Religions- und Volks⸗Lehrer, von einem Manne vorgetragen wurden, der im Kreiſe ſeines amtlichen Wirkens, namentlich bei der von ihm meiſt unterrichteten und gebildeten jüngeren Generation zu Butz⸗ bach, ein unbegränztes Vertrauen genoß.
So ſagt Carl Braubach:
„Hundert andere Menſchen würden es über mich nicht vermocht haben, mich dahin zu fuͤhren, daß ich die Heiligkeit des Eides mindeſtens bezweifelte, nur Dr. Weidig konnte es, ihm glaubte ich.“
und Carl Zeuner läßt ſich überhaupt über den Einfluß, welchen Weidig auf die jungen Butzbacher ausgeübt und wo⸗ durch er ihn namentlich zur Theilnahme an verbrecheriſchen politiſchen Beſtrebungen beſtimmt habe, folgendermaßen aus: „Vorzüglich aber und vor Allem die Anfeuerung und das Beiſpiel eines wegen ſeiner Privat⸗Tugenden allgemein ge— achteten und von mir beſonders geliebten Lehrers, der durch den eindringenden Vortrag ſeiner Freiheits⸗Lehren beſonders geeignet war, einen tiefen und bleibenden Eindruck auf ein jugendliches Gemüth hervorzubringen und daſſelbe für Hand⸗
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