der groſſen Geneigtheit/ womit Sie ſo wol der Kirchen als hohen Schul den hf ſind/ dieſes hohe Werck alſo angegriffen haben/ daß durch Bey⸗ ſtand goͤttlicher Gnade/ nach dero dexteritat und beſonderen Weißheit/ Sie die Uneinige zur Eintraͤchtigkeit gebracht/ und zwar hauptſaͤchlich darumb/ weil Sie weder in der hohen Schul/ noch in der Kirchen/ noch in obbemel⸗ ter Hundlung und Erbauung aus der Bibel etwas gelehrt zu werden be⸗ funden/ welches der Heiligen Schrifft zuwider/ oder mit den Symboliſchen BuͤUchern nicht einſtimmig: Oder auch/ im geringſten von dem alten Ruhm der rechten geſunden Lehr dieſer hohen Schul/ worinnen ſie bißhero keiner andern in Teutſchland aus Vorſorge und Wachtſamkeit der Durchl. Herꝛſchafft etwas nachgegeben. abgewichen waͤre.— Hierum nun haben wir hertzlichen Danck zu ſagen dem hoͤchſten Gott/ gleich wie auch dieſen Sontag von allen Cantzeln offentlich geſchehen wird; Zu kuͤſſen/ ja in den Himmel zu erheben iſt unſers Durchſ. Fuͤrſten mehr als vaͤterliche Sorgfalt/ die Er zum offenbahren Heyl aller/ vornemlich der Kirchen und auch der hohen Schul/ zu dermahliger Wiederbringung des Friedens und der Ruhe auff ſich genommen hat. 3
Auch iſt offentlich zu loben/ und nach Verdienſt herauß zu ſtreichen die Muͤhe und der beſondere Fleiß der jenigen/ deren Arbeit und Froͤmmigkeit dieſes ſo angelegentliche und wichtige Werck nicht allein anvertrauet ſon⸗ dern auch durch ſolche Mittel ſo gluͤcklich gelungen iſt.
GOtt/ der ein Vergelter iſt der Gottſeligkeit/ erhalte unſerem Lan⸗ des⸗Vater die unter den Heſſiſchen Helden vollkommene Alt⸗Vaͤterliche Ehre allhier/ alſ/ daß Er einſten in gutem Alter in Himmel auffgenomen/ mit der beygelegten bluͤhenden Crone ſeiner Heroiſchen Tugenden ewiglich triumphiren moͤge!
Eben derſelbe GOTT vergelte es auch denen jenigen Liebhabern des Glaubens und der Gottſeligkeit/ welche wir hier kennen lernen/ auff daß durch deren Tugenden und Rahtſchlaͤge das Vaterland allezeit ohne Be⸗ unruhigung bleibe/ und den Ruhm ihrer meriten ſo lange außbreite/ biß Sie in dem Himmel das jenige darvon tragen/ was Chriſtus/ des unvergaͤngli⸗ chen Weſens Außſpaͤnder/ denen Glaubigen mittheilen wird.
Euch aber/ die ihr der hohen Schul zugehoͤret/ und unter denſelben ſonderlich denen jenigen/ welche mit geiſtlichen Sachen umbgehen/ kompt fuͤrnemlich zu/ daß ihr dieſe goͤttliche Wolthat des gemachten Friedens und der geſtiffteten Eintraͤchtigkeit erkennet/ und gleichwie ihr bißher nicht ohne Aergerniß und aller Frommen Betruͤbnuͤß/ euch ſelbſten in Theile zerthei⸗ let alſo inekuͤnſtig keinen Unterſcheid machet zwiſchen Cephas und 1 pollo, ondern
ſondeen berge ddapiand laſſet unter uſh Feeiß da net/welchese tern zur Freu GOtt miſei Dan vor eine gele gegenwäͤrii de gehen/ zur bekannte Sp Unfried veꝛ kraͤffngethan nem noch ob von alen M fangen/ nocht endlich dasſer eintraͤchtig/ diren abzuwa gans eutesé gefaͤllg ſeyde von ſich erfü gen hle. Der Gnade vone unſerer Erm werdet ihr a Einrrachtig Geb ge an welch Iriede undd Im 160 ſten —
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