Schul Bey⸗ ſt Sie rumb bemel⸗ den be⸗ liſchen Nuhm keiner durchl.
Gott/ wird; mehr ſch der g des
hen die nigkeit et ſom
Lau⸗ erliche omen/
viglich
en des fff daß ne Be⸗ ſe⸗ angi⸗
ſelben kompt 1s und gtohne erihei⸗ ollo, andern
ſondern vergewiſſert ſeyd/ daß G Ott beydes dem/ der da begieſſet/ als dem/ der da pflantzet/ das Gedeyen gebe. Keinen Streit/ keine Partheylichkeit laſſet unter euch gehoͤret werden/ ſondern beſtrebet euch alle dahin/ mit hoͤch⸗ ſtem Fleiß/ daß ihr ohne Eyfferſucht in goͤttlichen Dingen das jenige erler⸗ net/ welches einſten der Kirchen und dem Vaterland zum Nutzen, den El⸗ tern zur Freude/ und endlich euch ſelbſten zum Auffnehmen gereichen/ ja GOtt mit ſeinem Segen gewiß bekroͤnen moͤge.
Den Nahmen der Pietiſten oder Pietiſmi, deſſen allhier/ in ſo weit er vor eine neue Secte von etlichen herum getragen wird/ keine Spuhr weder gegenwaͤrtig noch vorhero geweſeniiſt/ aaſſet hinfuͤhro nicht aus eurem Mun⸗ de gehen/ zur Beſchimpffung und Aergernis eines Mit⸗Studenten. Das bekannte Sprichwort haltet vor ſehr genehm und wehrt: Fried ernehrt/ Unfried verzehrt: Deſſen Warheit die Erfahrung uͤberall dergeſtalt be⸗ kraͤffnget hat/ daß ohne Frieden und Eintraͤchtigkeit nichts/ weder in gemei⸗ nem noch abſonderlichemLeben/ weder in geiſtlichen noch weltlichen Dingen/ von allen Menſchen/ wes Standes oder Art ſie ſeyn/ weder gluͤcklich ange⸗ fangen/ noch nach Wunſch zu Ende gebracht werden koͤnne. Und daß ich endlich dasjenige/ was bißhero geſagt worden/ kurtz zuſammen faſſe; Seyd eintraͤchtig/ das Eure zu ſchaffen in Ruhe; Seyd eintraͤchtig/ eurem Stu⸗ diren abzuwarten in der Stille; Seyd eintraͤchtig/ einen gluͤcklichen Fort⸗ gans eures Studirens zu genieſſen; Endlich ſeyd eintraͤchtig/ damit ihr Gott gefaͤllig ſeyd/ und ein jeglicher dermahleins die Hoffnung ſeines Vaterlandes von ſich erfuͤlle/ auch dem Verlangen und Warten der Seinigen ein Genuͤ⸗
en thue.. eni Der GOTT des Friedens und der Einträͤchtigkeit verleihe ſeine Gnade von oben heꝛab/ daß dem Hoch⸗Fuͤrſtlichen gnaͤdigſten Befehl/ und unſerer Ermahnung ihr Platz gebet/ und bekraͤfftige unſeren Wunſch/ ſo werdet ihr allhier eintraͤchtig ſeyn/ und dermahleinſten iñ den Himmelen der Eintrachtigkeit ewiglich genieſſen. Lebet wohl.
Geben zu Gieſſen am Tage nach Concordien oder demjenigen Ta⸗ ge/ an welchem der Nahme Concordia oder Eintracht eintaͤllet/ da dieſer Friede und deſſen Rathlchlaͤge zum gluͤcklichen Zeichen geſchloſſen worden/ im 160 3ſten Jahre/ unter dem groſſen Univerſitaͤts Inſiegel.
Vortrag/ welcher Domin. Sexag. 1693 zu Gieſſen von allen Cantzeln abgeleſen worden,
Thurr Chriſtl. Liebe iſt zu vermelden/ daß/ nachdem biß⸗ hero zwiſchen hieſigen Supénntendenten und Ordmar · Profeſſo- ren T heoogix enmge Irrungen und Streitigkeiten/ wie Näſ
3 en


