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gegentreten konnte. Daß ſein Ideal dem wirkichen Leben entſchieden feindlich entgentritt, das eben iſt das Charakteriſtiſche der erſten Periode ſeiner künſtleriſchen Entwicklung. Es iſt die Periode, welche durch die Räuber, Fiesko und Kabale und Liebe bezeichnet iſt, und die der fünfundzwanzigjährige Jüngling bereits hinter ſich hatte. Das Bild, welches in dieſen Erzeug⸗ niſſen einer ungeheuren, aber ungebändigten poetiſchen Kraft entworfen iſt von dem Gamaſchen⸗ dienſt dieſes tintenkleckſenden Seculums, von der Kabale dieſer verſumpften Welt, welche die berechtigſten, weil natürlichſten, Gefühle des Herzens zerſtört oder vergiftet— dieſes Bild iſt keineswegs durchaus unwahr, ja wir finden darin einen ſo kräftigen Realismus, einen ſo ſcharfen Blick für die faulen Flecke der damaligen Geſellſchaft und eine ſo treffende Satyre darüber, wie es uns in den vollendeteren Schöpfungen der ſpäteren Zeit kaum wieder begegnet. Aber das Bild ſtellt eben nur die Schattenſeiten dar und iſt ohne alle vermittelnde Tinten mit ſo grellen Farben und mit ſo übertreibenden Zügen gemalt, daß es nicht ſelten einen Gegenſtand zur Caricatur verzerrt zeigt. Und ihm gegenüber ſteht nun ein Ideal, das in Formen und mit Anſprüchen auf⸗ tritt, für welche weder in den böhmiſchen Wäldern, noch irgend ſonſt wo in der weiten Welt ein Boden zu finden wäre. Dem Dichter blieb bei einer ſolchen Anſchauung und Stimmung nichts tbrig, als mit jenem verhaltenen Ingrimm in ſich ſelbſt ſich zurückzuziehen, welchem er wenige Jahre ſpäter in ſeiner Reſignation, einem Nachklang aus den Stimmungen dieſer erſten Zeit, den Ausdruck gegeben hat. Ehe wir übrigens dieſe Periode verlaſſen, iſt hervorzuheben, wie Schiller gleich in ihr ſeinen eigentlichen Beruf mit Sicherheit gefunden und auf das Eifrigſte ergriffen hat, den Beruf, vorzugsweiſe dramatiſcher Dichter zu ſein. In Göthe's Dichtung herrſcht ſo entſchieden die lyriſche Richtung vor, daß er ſelbſt in ſeinen Dramen zum Lyriker wird: bald geht, wie in Iphigenia und Taſſo, durch das Ganze, bei höchſt einfacher Handlung, eine lyriſche Grundſtimmung durchz bald, wenn er eine reichere Handlung und große geſchichtliche Confliete vor uns entfaltet, wie in Götz und Egmont, ſtellt er wenigſtens einen Helden in den Mittelpunkt, welcher nicht ſowohl durch ſeine wirkliche geſchichtliche Bedeutung und durch ſein Handeln, als durch die Stimmung und Haltung ſeines Gemüthes unſer Intereſſe erregt. Gerade umgekehrt tritt auch aus den lyriſchen Gedichten Schiller's ein dramatiſches Pathos uns entgegen, und ſeine Dramen ſind ihm nicht bloß eine Form, in welcher er eine poetiſche Anſchauung auseinander⸗ legt, ſondern ſie ſind verfaßt, zwar nicht in der ſtörenden Abſicht, aber doch mit dem beſtimmten Villen, auf das Volk zu wirken; daher von Anfang an ſein praktiſches Verhältniß zur Schau⸗ bühne, ſein unverdroſſenes Bemühen, ſeine Stücke auch wirklich aufführbar zu machen. Ueberall offenbart ſich die energiſch nach außen wirkende Selbſtthätigkeit des Dichters: er nimmt zu ſeinem Stoff die großen Ereigniſſe und Confliete der Weltgeſchichte, die allgemein aufregenden Widerſprüche des geſellſchaftlichen Lebens, und er geſtaltet dieſen Stoff nicht bloß unter der Herrſchaft der ewigen Geſetze, welche ſein Gemüth erfüllen, zu einem poetiſchen Kunſtwerk, ſondern er verkündigt dieſe Geſetze zugleich wie ein Prophet, er will für ſie Propaganda machen, und aus allen ſeinen Schöpfungen pulſiert uns der warme Herzſchlag des Dichters entgegen. Das Volkhat ſich gegen die von dem Dichter ihm geſchenkte Rückſicht nicht undankbar erwieſena auf den eben angedeuteten Eigenſchaften
beruht es, daß Schiller bei weitem unſer vopulärſter Dichter wurde, bei dem allein eine Feſtfeier, wie 2*


