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Die Landes-Universität Giessen : einige Worte für ihre Erhaltung und vervollkommnete Einrichtung : den verehrlichen Kammern der Stände, des Großherzogthums Hessen und seinen Mitbürgern gewidmet / vom Abgeordneten G. F. Heyer
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ſcher Kaufmann, doch nicht ganz ohne Ehre und Mitwir⸗ kungen auf den äußeren Ruf dieſer Hochſchule, 37 Jahre.

Noch vor 16 Jahren war dieſe, jetzt eine Beyölke⸗ rung von cirka 7000 Seelen enthaltende Hauptſtadt der Provinz Oberheſſen nach alter Art und Weiſe be⸗ feſtigt, mit hohen Wällen und ſumpfigen Gräben um⸗ geben. Seitdem aber wurden dieſe geſamten Feſtungs⸗ merkmale zerſtört, in freundliche Gärten und Bau plätze verwandelt, und wer dieſe ſonſt in Wahrheit, in ihrem Inneren höchſt beengte unfreundliche Stadt ſeit jener Zeit nicht geſehen hat und jetzt wieder ſiehet, wird nicht ohne Ueberraſchung bekennen müſſen, daß auch in der Hinſicht, dieſer Muſenſitz angenehmer und ge⸗ ſünder geworden iſt.

Wahr iſt es, daß ehedem die Bewohner der Stadt, ſo in Wall und Gräben eingeengt, obendrein mit einem wenig aufmunternden Baumeiſter verſehen, auf neue Bauten und Verſchönerungen nicht reflektirten, weil ſie es auch gleichſam nicht konnten. Und ſo iſt es auch wahr, daß es für die zunehmende Bevölkerung, an Familien-Wohnungen ſowohl als an eleganteren Studenten⸗Logis mangelte.

Allein, das alles iſt verſchwunden und wird gänz lich ſchwinden, wenn die Bewohner der Stadt nicht mehr zu befürchten haben, nach dem von mehreren Bewohnern von Darmſtadt geheg⸗ ten Wunſche, die Univerſität von Gießen weg und in die Reſidenz verlegt zu ſehen, und zwar zu einer Zeit verlegt zu ſehen, wo ſie in ihrem Fortbeſitze das einzige Mittel zu ih⸗ rer ferneren Erhaltung erkennen.

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