— 5— gende Gelegenheit darbiete, ihre höhere t wiſſenſchaftliche Bildung zu erlangen. Ich gebe mich gerne der freudigen, von keinem Privatintereſſe geleiteten Hoffnung hin, die verehrlichen Mitglieder der Kammer werden der Staatsregierung gerne die nöthigen Mittel votiren, um ſie in den Stand Wahl⸗ zu ſetzen, zu ergänzen und zu erweitern, wo es Noth die Auf⸗ thut. Ich erlaube mir zu dem Ende folgende Andeu⸗ ⸗Uni⸗ tungen von Mängeln und Wünſchen, die vor der Hand zu beachten ſeyn möchten: nod des 1) Die Gebäude der Uniyerſität bedürſen noth⸗ in drei wendig einer Ausbeſſerung und Erwei⸗ elfachen terung, zur Aufbewahrung der ihr angehö⸗ Reihe renden Sammlungen für Wiſſenſchaft und Kunſt. es in 2) Beruſung mehrerer tüchtiger, gelehrter Män⸗ ner, zur Ergänzung von zu ſchwach beſetzten is und Fächern der verſchiedenen Fakultäten. e, den 3) Vermehrung des Fonds der Univerſitäts⸗ veiterte bibliothek, der leider bisher pr. Jahr nicht mlichen viel über einige hundert Gulden ausmachte, und Bereit⸗ folglich nicht hinreichend war, um auch nur gren⸗ ein Fach der Viſſenſchaften zu umfaſſen! gen. Mit den bedeutenden Doubletten der öffent⸗ chr he⸗ lichen Bibliothek und ſonſtigen Sammlungen unſerr der Reſidenz, könnten auch ſchon erhebliche nTheil Lücken ausgefüllt werden. darſtel⸗ 4) Erweiterung und Vervollkonnnnung des bota⸗ Nan⸗ niſchen Gartens, wofür bisher ein ganz tut ſo unzureichender Fonds ausgeſetzt war. nicht 5) Daſſelbe gilt von dem Klinikum des verehrten 7 Herrn Profeſſors Balſer. genu⸗
Druckschrift
Die Landes-Universität Giessen : einige Worte für ihre Erhaltung und vervollkommnete Einrichtung : den verehrlichen Kammern der Stände, des Großherzogthums Hessen und seinen Mitbürgern gewidmet / vom Abgeordneten G. F. Heyer
Entstehung
Seite
5
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten


