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von stud. philos. G. A. Schlöffel aus Landeshut in Schleſien, deſſen Verhaftung und nachherige Freilaſſung. Es hatten ſich demokratiſche Vereine, dabei ein akademiſcher Demokratenverein gebildet. Bekannte April⸗Ereigniſſe im Oberland. Bewegungen in Heidelberg wie in anderen Städten. Im Juli verkündet plötzlich Univerſ.⸗Amtmann v. Hillern, daß der demokratiſche Studenten⸗Verein verboten und aufgelöſt ſei. Aufregung, vergebliche Proteſte. Am Sonntag 16. Juli 48 allgemeine Studenten-Verſammlung im„Bremeneck“; Reden von stud. A. Hirſch; stud. v. Herder und Anderer. Die Studenten erklären insbeſondere, in Baden ſei Vereinsrecht ꝛc. allgemein geſetzlich eingeführt, der unſelige Bundestag mit ſeinen Karlsbader Beſchlüſſen ſei über Bord, die Studenten könnten und würden ſich Ausnahme⸗Maßregeln gegen ſie nicht gefallen laſſen. Beſchluß: daß in dieſer gemeinſamen Angelegenheit alle Stu— denten feſt zuſammen ſtehen müßten und daß alle Studenten ſich von Heidelberg bis zur Aufhebung der Ausnahme-Maßregel weg zu begeben hätten. Bei Diskuſſion des, zunächſt, wohin? ſchlägt ein Pfälzer: Neu⸗ ſtadt aH. vor, in welcher von jeher ſehr freiſinnigen Stadt die Studenten ſympathiſch würden aufgenommen werden. Jubelnde Zuſtimmung. Am Montag den 17. Juli 48 erfolgte der denkwürdige Auszug. Die Corps Naſſovia, Suevia, Vandalia, die nicht corpsſtudentiſchen Ver⸗ bindungen, insbeſondere die Neckariner, Zofinger ec., zahlreiche keiner Ver⸗ bindung in Heidelberg angehörende Studenten, Alle zogen von da weg. Die Corps Saxo⸗Boruſſen und Weſtphalen ſchloſſen fich von der gemein⸗ ſamen Angelegenheit aus. In Mannheim feierlicher Empfang durch die Turner, mit denſelben in Ludwigshafen in der bayr. Brauerei. An⸗ ſprachen und Erwiederungen, Ovationen für den mit den Studenten aus⸗ gezogenen berühmten Staats⸗ ꝛc. Rechtslehrer Prof. Dr. Morſtadt. In Neuſtadt a/H. herzlichſte Begrüßungen der Studenten am Bahnhof. Es war eine eigenthümliche Situation für die Bewohner Neuſtadts und für uns; eine plötzliche Invaſion von vielen hundert Studenten, die mit jugend⸗ lichem Sinn das wie? und wo? in Neuſtadt nicht weiter bedacht hatten. Dafür ſorgten die wackeren Neuſtädter mit ihrem wohlwollenden Bürger⸗ meiſter Franz Kölſch in reichem Maße; was ſie an wahrhaft freund⸗ ſchaftlicher Aufnahme, an wohlwollendſter, reichſter Gaſtfreundſchaft in den Tagen des 17.— 25. Juli 48 gegen uns geleiſtet haben, das ſtand und ſteht allen Theilnehmern ſicherlich noch heute in der dankbarſten Erinnerung. Es dürfte aber auch kaum ein anderer Ort in Deutſchland ſo ganz ge— eignet geweſen ſein, als gerade Neuſtadt a/H., dieſe gewerbthätige Stadt mit ihrem Wein- und Holzhandel, ihren Induſtrien aller Art, ihren ge⸗ müthlichen Bewohnern, ihrer prächtigen Lage am Gebirg, an dem Hoch⸗
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