On wa eu égard en cela, ni au vraisemblable, ni auæ règles de Vart de médire, et l'on s'est donné toute Ja hardiesse de ceuæ, qui sont tres-persuadés, que le publie adoptera aveuglément tout ce qu'ils débiteront, quelque absurde gu'il puisse dtre.
Bayle.
Il rr Prof. Pözl hat im November und December des v. J. in der Allge- meinen Zeitung(Nr. 330 Beil., 346 Beil. u. 365) drei Artikel mit der Ueber- schrift„Zum Schacher mit Doctordiplomen an deutschen Universitäten“ ver- öffentlicht. Die ersten 2 Artikel erschienen anonym, der dritte, der sich selbst als„Schlusswort“ ankündigt, mit Namen und Stand des Autors unterzeichnet.
Hr. Pözl erhebt in diesen Artikeln, deren Ueberschrift schon charakteri- stisch ist, gegen ganze Hochschulen den schweren Vorwurf, dass sie Unwürdige promoviren und zwar rein um des Geldgewinnes willen. Er bespricht als ein Beispiel, welches für sein Thema beweisen soll, eine Promotion der medicini- schen Facultät zu Giessen und macht hierbei insbesondre mir als dem vorjäh- rigen Decan dieser Facultät den Vorwurf, dass ich dem Candidaten das Examen widerrechtlich, und zwar aus Geldgier, erleichtert habe.
Die mir unerhörte Behauptung nöthigte mich, schon nach dem Erscheinen des ersten Artikels, zu folgender öffentlichen Erklärung(Allg. Ztg. Nr. 341, 6. Dec. 1859. S. 5574):
Giessen, 3. Dec. Ich erkläre die in der Allgemeinen Zeitung vom 26. v. M. (Nr. 330, Beilage, S. 5400) in dem Artikel„Zum Schacher mit Doctordiplomen an deut- schen Universitäten“ ausgesprochene Behauptung, dass ich„dem Promovenden schon vier Wochen vor der Promotion sogar das zu bestehende Examen zur einstweiligen Einpaukung in nuce mitgetheilt, damit ja kein Kreuzer durch ein allfälliges Nichtbeste- hen verloren gehen könne“, für eine Verleumdung. Ausführlicheres später. Dr. Philipp Phoebus, z. Decan der medicinischen Facultät.


