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nigſten Nuhen twachſen, ſind ugsweiſe kund ffaſung phild⸗ 3 die höhere vielmehr erſt lten. Mancher der im erſten at, und würde Exramenrück⸗ inkung davon hon Manchen
obgleich ſich hen Vorwurf daß die philo⸗ ungszeit für's nd zum bloßen ren Theologie Wiſſenſchaften recht eigent⸗ in's linnerſte ddiums einer der wahren Leben, wie ffe führen, in alſo Niemand, Berufen fühlte 3, welcher die faller gkade⸗ ch eine große ldungs⸗ und die am Markt nicht auf die aus Einſam⸗ im lebendigen . Aufnahme
des neuen Gießener Studienplans ec. 217
Ein anderer Mangel des Studienplans iſt die unſelbſtän⸗ zige und unfreie Stelluug, welche darin die Geſchichte ein⸗ nimmt, welche ‚gar nicht als eine ſelbſtändige, wiſſenſchaftliche Disziplin erſcheint und vertreten iſt, ſondern ebenfalls nur, wie wir geſehen haben, daß es bei der Philoſophie der Fall war, zur Magd der ſtrengen Fachwiſſenſchaften, als deren Aſchen⸗ brödel, erniedrigt wird. Freilich! die oder den es angeht,— warum läßt er ſo mit ſich umſpringen?! Und doch iſt die Geſchichte und das lebendige Intereſſe an ihr eine der erſten Grundbedingungen zum Gedeihen des öffentlichen Lebens und politiſchen, wie ſozialen Fortſchrittes. Warum ſollte nicht eine beſtimmte, ſelbſtändige Geſtaltung und Gliederung des eigent⸗ lihen ſtrengen Geſchichtsſtudiums eben ſo gut möglich ſeyn, wie s der Studienplan bei andern kleinern Disziplinen verſucht hat? Warum nicht— wenn denn einmal das Prinzip eines Studien⸗ planes feſtgehalten werden ſollte— ebenſo dem Geſchichtsſtu⸗ dium in einer ſpeziellen Anleitung bahnen? Man gedenke doch nur, um ſich von der Würde der Geſchichte den rechten Begriff zu machen, der Worte von Gervinus(kleine hiſt. Schriften, S 347):„die Geſchichte, die die Geſammtheit der moraliſchen Velt umſpannt, die jede Falte des menſchlichen Geiſtes durch⸗ forſcht, jeden Winkel des menſchlichen Herzens durchſpäht, die, was die Religion nicht offenbart, die Philoſophie nicht träumt, die Pſychologie nicht ergrübelt, an dem großen Lebenslaufe der Menſchheit erforſcht; die Geſchichte hält ſich frei von Dogmen, frei von Fächern, frei von jeder handwerksmäßigen Beſchrän⸗ kung; ihren ächten Schüler kann keine Scholle feſſeln, kein Glaube beengen, keine Partei beſitzen, keine Laune, kein Steckenpferd beherrſchen.“ Wie armſelig und betrübt ſich nun hiegegen ein Standpunkt ausnimmt, der weder der Schule derjenigen, die in der Geſchichte den ſteten Fortſchritt des Menſchengeſchlechts ſhauen, noch derjenigen, die alles im Rückſchritt begriffen wähnen, angehören will, ſondern die Sachen nur ſo nehmen zu wollen vorgibt, wie ſie ſind, dies braucht nicht erſt explizirt zu werden. In Gießen nun machen die hiſtoriſchen Vorleſungen, namentlich bei dem dermaligen trocknen Dozenten keine Epoche, noch haben ſich dieſelben eines zahlreichen Zuſpruches zu erfreuen. Außer der halbjährlichen Univerſalgeſchichte, weil ſie ein Zwangs⸗


