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des neuen Gießener Studienplans ec. 209
kritiſchen Philoſophie ſtand eine ganze Reihe mannhafter prote⸗ ſtantiſcher Dogmatiker auf, welche angeregt und gebildet durch die Philoſophie, theils mit Anneigung, theils mit Ablehnung ihrer Reſultate, auf die höhere Ausbildung der Dogmatik als eigentlicher Wiſſenſchaft folgenreich eingewirkt haben. Daub, Schwarz, de Wette, Baumgarten⸗Cruſius, Marheineke, Schleier⸗ macher, Tweſten, Nitzſch u. a. ſind hier proteſtantiſcher Seits zu nennen, denen ſich Kuhn, Hermes, Möhler, Baader, Sengler, Staudenmaier u. A. auch von der katholiſchen Seite anſchloſſen. Gerade allein der Entſchluß der Philoſophie auf die Theologie iſt es auch geweſen, welcher die Dogmengeſchichte als eine ſelbſt⸗ ſtändige theologiſche Disziplin unter die übrigen einführte und ihre würdige, methodiſche Behandlung vorbereitete, ja— was bei dieſer Disziplin ganz beſonders weſentlich iſt— eigentlich erſt möglich machte.
Als eine Einſeitigkeit der Schleiermacher'ſchen Anſichten iſt bei dieſer Gelegenheit die Meinung zu bezeichnen, als ob die Pſychologie für den Theologen blos als Ergänzung zur Moral zu betrachten ſey und zur Dogmatik höchſtens in einer blos äußerlichen und zufälligen Beziehung ſtehe. Das Ver⸗ hältniß der pſychologoloiſchen Wiſſenſchaft zur Theologie iſt ein bei Weitem engeres und weſentlicheres. Das Theologiſche hat überall das der Pſychologie zur Bedingung und Vorausſetzung, wenn es anders ein lebendiges und bewußtes ſeyn ſoll. Weder Ethik noch Dogmatik, noch praktiſche Theologie können ohne Kenntniß des Menſchengeiſtes und der geiſtigen Entwicklung gedeihen, wie bekanntlich Karl Daub in ſeinen meiſterhaften anthropologiſchen Vorleſungen zur Genüge dargethan hat. Ohne jene iſt alles theologiſche Studium nur ein unfreies, blos me⸗ haniſches Auktoritätsſtudium. Zudem berühren in der Dogmatik außer der Unſterblichkeitslehre auch noch andere Dogmen, wie „ B. von der Sünde, Rechtfertigung, Prädeſtination, ganz ſpeziell und unausweichbar dieſe philoſophiſche Disziplin, da ſich jene geſchichtlich und aprioriſch auf Unterſuchungen über die Natur des Menſchen gründen, deren verſchiedene Auffaſſung auch auf die Geſtaltung jener Dogmen einen weſentlichen Einfluß üben muß. Noch bedeutender iſt dieſer durch die Schriften von Konſt. Jahrb. I. 3. 14


