208 Kritiſche Beleuchtung der Prinzipien
ſchen Disziplinen ein. Vielmehr iſt die Studienvorſchrift die: der Theolog ſoll auch Logik und Pſychologie und kann noch andere philoſophiſche Kollegien hören, wenn er nicht vorzieht, ſtatt deſſen lieber philologiſche und geſchichtliche zu hören, welche— nach der ausdrücklichen Angabe des Studienplans— in einem engern Zuſammenhange mit der Theologie ſtehen. Von der Philoſophie iſt dieß nicht geſagt; der Studienplan für die Theologen ſcheint es demnach gar nicht einmal zu wünſchen, daß ſich der Theolog viel mit der Philoſophie abgebe. Auch erſchrecken die theologiſchen Profeſſoren vor einem Kandidaten, der philoſophiſche Bildung und philoſophiſche Studien verräth; da wittern ſie ſogleich Pantheismus oder, bei der größten Schärfe des Gedankens, Unklarheit und Unſinn.(Ich ſpreche aus Er⸗ fahrung.) Der Philoſophie wird von einem Knobel, Credner u. ſ. w., wie jüngſt ein Mitarbeiter der Mannh. Abend⸗ Zeitung in Nr. 213 durch Belege gezeigt hat, immer und allenthalben pereat gebracht.
Schleiermacher freilich in ſeinen Bemerkungen zum Studien⸗ plan erwartet von den philoſophiſchen Studien für den Theo⸗ logen ebenfalls wenig Vortheil; er will vielmehr das(wie er meint) ohnehin für Spekulationen leicht erregbare jugendliche Gemüth davon möglichſt fern gehalten haben: lieber ſeyen dafür die poſitiven Unterrichtsgegenſtände kultivirt. Der Herr geh. Rath theilt eben jenes längſt entkräftete Vorurtheil,. von der Philo— ſophie, als ſey dieſelbe nur ein Irrſaal von Thorheiten und hohlen, nichtigen Spekulationen, Erzeugniſſen einer müſſigen und träumeriſchen Phantaſie, die jedes folgende Dezennium wieder in hohle Luftgebilde auflöſe. Dieſen alten Haß und die ſünd⸗ hafte Gleichgültigkeit gegen die Philoſophie abzuwerfen, wie Reifröcke und Haarzopf des vorigen Säkulums, gehört nunmehr aber zu den erſten Elementen der Weisheit und Wiſeenſchaft. Was die Theologie, ich will nicht ſagen auf der Höhe der Zeit, aber doch wenigſtens mit der Zeit einigermaßen in gleichem Schritt erhalten kann, das iſt lediglich der Einfluß der Philo⸗ ſophie, der ſich ja ohnedieß auch, ſeit der Mitte des 18. Jahr⸗ hunderts bis auf die Gegenwart, in lebendiger und durchdringender Weiſe bereits auf die kritiſche Behandlung und Läuterung der wiſſenſchaftlichen Theologie geäußert hat. Seit der Periode der
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