en
heſetzgebungs⸗ mn muß denn neint werden, rvorliegenden en ſey, denn en, fehlt die en öffentlichen viſſenſchaftlich⸗ von einer kon— durfte, wenn iſicht genügen zen Erſcheinen
aäße des Stu⸗ näßigkeit durc ter zu beweiſtt itäten beweiſe haft dergleichen
ebenſo weniz ndern Univerſ— eß den Irtthun mn lediglich aud t Gründen del ndagogiſcher iſt en Auktoritäten ¹s den Jahfen hritte, den die en gemacht han zutung der Wiſ ines Tittmamn en Belang ſehl achers aber ent ztudiensplaleb⸗ gdemiſchen Eu
des neuen Gießener Studienplans ꝛe. 189
aber ſind unbeſtreitbar zur Orientirung des Studierenden in ſeiner Fachwiſſenſchaft und zur Anleitung Behufs ſeiner Studien⸗ ſinrichtung weit zweckdienlicher, als das Schema dieſes Stu⸗ jienplans, und ſie führen weit freier von Zufälligkeiten und Pedantismus auf einer lebendigern und ſicherern Bahn zum ziele.
Betrachtet man die betreffenden Auseinanderſetzungen des Hrn. v. Linde und ſeine Nachweiſe über die Entſtehung des Studienplans genauer, ſo ſtößt man auf mehrere Punkte, welche zur prinzipiellen Kritik deſſelben Hauptmomente abgeben. Die erſte Anregung zur Aufſtellung eines Studienplans fand nämlich im Jahre 1803 in Folge der damals erfolgten Organi⸗ ſation der Julius⸗Maximilians„Univerſität zu Würzburg Statt. Auf die im Jahre 1805 an die Gießener Landesuniverſität ergan⸗ gene Aufforderung zu gutachtlichen Vorſchlägen über einen feſt⸗ zuſetzenden Lehrplan, berichtete die dafür angeordnete Kommiſſion im Jahre 1807, daß ſie Vorſchläge zu machen außer Stand ſey, weil dieſe ſeither auf katholiſchen Univerſitäten beſtandene Einrichtung für die proteſtantiſchen Univerſitäten bei deren freierer Verfaſſung nicht paſſe. Vergebens zieht Herr v. Linde gegen dieſen Grund zu Felde, und verſucht die Behauptung abzuweh⸗ ren, daß der Studienplan Etwas mit dem Katholizismus zu ſchaffen habe. Man mag Hrn. v. Linde, der ſelber ein Katholik ſt, dieſe Befangenheit im eigenen kirchlichen Prinzip zu gut halten; jenen Kommiſſionsmitgliedern muß man das Zeugniß geben, daß ſie mit feinem Takte den Nerv der Sache heraus⸗ gefühlt haben. Denn daß der freie Geiſt der Wiſſenſchaften und ihr lebendiger Umſchwung durch die Philoſophie weiter nichts als die tiefſte und letzte Konſequenz des Proteſtantismus iſt, kann eben nur der verkennen, welcher außerhalb dieſes Prinzips ſteht, mag er nun wirklich Katholik ſeyn, oder, ohne daß er es weiß, und wenn auch dem Namen nach vielleicht Proteſtant, doch die Unfreiheit des katholiſchen Prinzips re Vera noch nicht über⸗ wunden haben. Wenn Hr. v. Linde meint, der Studienplan hänge nicht mit dem Katholizismus zuſammen, ſo ſey er nur vorlaͤufig daran erinnert, daß die Blüthe unſerer deutſchen Uni⸗ verſitäten, ihre Größe und Bedeutung eben in der Entwicklung des proteſtantiſchen Prinzips, in dem freien proteſtantiſchen Geiſt


