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Beleuchtung der Bemerkungen eines Grofsh. Hess. Arztes Dr. * über die neue Grofsherzogl. Hess. Prüfungsordnung für Mediciner / Dr. Theod. Ludw. Wilh. Bischoff, Professor der Anatomie und Physiologie
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22 Ganz richliig! auch dieses Examen wird Menschenwerk seyn, auch seine Resultate werden noch Wünsche und Lücken übrig lassen, auch bei ihm wird einmal noch ein Unwürdiger durch- schlüpfen und vielleicht ein Würdigerer Unglück haben. Aber thuen nur erst einmal bei ihm die Examinatoren das Ihrige; seyen sie streng und gerecht, gestatten und begehen keine Persönlichkeit, bekämpfen keine Maalsregel, die das gerechte und richtige Resultat sichern hilft; suchen keine Hinterthür für Willkühr und Persönlichkeit hineinzubringen und warten wir dann ab, ob das Resultat nicht besser seyn wird, als der ge- lobte und geliebte Studienwang, dessen Garanlie für ein gere- geltes und geordnetes Studium sich längst als nichtig und un- genügend bewiesen hat. 2) Es werden gar Manche Schwächere sich nicht in die Prüfung wagen, sie werden zu Grunde gehen und 3) das Studiren der Medicin wird abnehmen und die Universität und Vorlesungen werden nicht mehr so besucht seyn! Ganz recht! Aber ich sage mit dem verstor- benen Rust, den man auch wegen der Strenge dés preufsischen Staatsexamens anklagle,es ist besser, dals zehn solche Kerle und Schwachköpfe sich ersäufen und erhängen, als dals sie hunderlte von Kranken durch ihre Unwissenheit ermorden! Und aussterben werden die Aerzte noch nicht. Aber wenn ihre Zahl sich mindert, während ihre Tüchtigkeit steigt, dann werden sie nicht mehr verhungern und der Hunger wird sie nicht mehr demoralisiren, sie werden ihren Stand nicht mehr entwürdigen und in den Augen des Publicums ver- ächtlich machen. Und die Frequenz unserer Universität und Facultät wird nicht abnehmen, wenn wir tüchtigere Aerzte bilden als andere und obgleich entblöſst von Zwangsmaaſsregeln, doch unsere Pflicht erfüllen, und unsere Zuhörer bei uns etwas lernen.

4) Die Nachlässigen und Leichtsinnigen werden länger auf der Uniyersilät zubringen, sie werden mehrere Vorlesungen wiederholt hören müssen, das wird vermehrte Unkosten und Ausgaben veranlassen, zumal wenn die Honorare für manche Collegia, wie für die anatomischen, in den letzten Jahren um das Doppelle ja Dreifache gestei- gert werden. Aber auch hier sage ich zunächst: Habeant Sibi. Es sind keine Kinder und Blödsinnige, die unsere Vor-

lesungen! mögen sie Lebenskre sohärler digen Sch deulels ge Aber prallt ab Honorar- eine gute zu einer vhsten keine P einen Mittel einen in debshalb wie Sie Honorar vür ich im sammt der Mus an jedes Honorar Für dals die lleiben, Schtgen Körpers und icl ein Stue nur eina Lingeye Norar g lag won esetzn. mein pr