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Antrag der med. Facultät, die Zulassung zur Prüſung nicht mehr, wie früher, an den Besuch bestimmter Vorlesungen zu knüpfen, einstimmig, ja ohne irgend einen erheblichen Widerstand er- folgte, so scheint dieses auf den ersten Blick gegen jede Theil- nahme eines Facultätsmitgliedes an dieser Broschüre zu sprechen; denn nach der Ansicht der Broschüre scheint offenbar damals keines der Facultätsmitglieder scharfsichtig genug gewesen zu seyn, um die Folgen dieses Antrages vorauszusehen. Wenn aber seildem die Besorgniſs entstanden wäre, dals dadurch die gezwungene Zinspflichtigkeit der Studenten für jede Vorlesung, welche den Facultätsmitgliedern beliebte, eine Gränze gefunden hätte, so dürfte der Wunsch nach einer Aenderung und Her- stellung des früheren Zustandes nicht so. ganz unnalürlich er- scheinen, zumal„da ja unsere weise Staatsregierung diese Maafsregel nur versuchsweise eingeführt hat und später modifi- ciren, vielleicht auch gänzlich ändern könnte“(Seite 12).
Darum ist es ganz geeignet, dals unser Hr. Dr.% mit allen den schon oft gehörten und gelesenen Phrasen und Bedenk- lichkeiten gegen diese Freigebung der Studien zu Felde zieht. Freilich, von einem„vollständigen, bis in's Kleinste Detail sich erstreckenden, jede freie Bewegung hemmenden Studien- zwange“ kann nicht die Rede seyn! O nein! da würde man gar zu sehr gegen eine schon gewaltig gewordene Tagesrich- tung anstoſsen! Aber wenn man so einen modiſicirten Studien- zwang festhielte, so würden die Leute sich vielleicht zufrieden geben und denken, es ist nun einmal so. Also recht bedächtig, rechis und links; hier ein wenig Studienzwang, dort ein wenig Studienfreiheit„(man verkenne uns nicht, wir sind ein Studen- tenfreund!“ Seite 16), im Ganzen aber doch Studienzwang, der auch seine guten Seiten(wegen der Collegia und Hono- rare?) hat!
Soll ich nun dem Verf. auf das Feld seiner Beweisführung für einen mälsigen modificirten Studienzwang folgen, durch Preussen, Ruſsland, Frankreich, England und mit alle den ab- genutzten Tiraden, die man für und gegen den Studienzwang schon so oft beigebracht hat? Nein ich thue das nicht, auf die Gefahr, dals der Hr. Dr. sagen kann: Seht ihr, er hat keine Gegengründe, er hält sich an dem: Aς εeαάαά. Aber,
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