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vergleichende Studium des Sanskrit von ſolchen, die ſich der alt⸗ claſſiſchen Philologie widmen, vernachläſſigt werden? Muß nicht vielmehr diejenige Behörde, welche die wiſſenſchaftliche Bildung der Philologen leitet und überwacht, die Aufmerkſamkeit ihrer Zöglinge nach dem Studium der verwandten Sprachen hinlenken, worin nach dem einſtimmigen Zeugniſſe der Bopp, Grimm, Schlegel, Hu mboldt und aller des Sanskrit Kundigen die griechiſche und lateiniſche Grammatik und ſomit auch die alt⸗ claſſiſche Philologie ihre letzte Begründung finden? Man wende hier nicht mit dem H. Verf. ein, daß wohl die wenigſten zu Sprachforſchungen ſo weit Beruf fühlen möchten, um dem gegen⸗ über, was hier ſchon geleiſtet iſt, noch etwas Tüchtiges zu leiſten; denn wenn auch unter ſehr vielen nur wenige, wie dieß gewöhn⸗ lich der Fall iſt, ſich auszeichnen, ſo ſind doch Alle in den Stand geſetzt, dem Gange der Sprachforſchungen zu folgen und ſo we⸗ nigſtens mit der Zeit fortſchreiten zu können. Auch fürchte man nicht mit dem H. Verf., die des Sanskrit kundigen Gymnaſial⸗ lehrer möchten die Ergebniſſe etymologiſcher Unterſuchungen ihren Schülern„ortragen und ſo den Zweck des Gymnaſialunterrichts verfehlen; denn die Zweige des philologiſchen Wiſſens ſind gar mannigfaltig und können ihre Beſtimmung und Abgrenzung kei⸗ neswegs durch den Gymnaſialunterricht ſondern durch die Wiſ⸗ ſenſchaft ſelbſt erhalten. Wollte man alles das, was der künf⸗ tige Gymnaſiallehrer bei ſeinem Unterricht, entweder nicht ge⸗ brauchen oder falſch anwenden könnte, aus dem Gebiete der Phi⸗ lologie herausnehmen, ſo würde dadurch der Philologie alle wiſ⸗ ſenſchaftliche Begründung genommen werden. Hat der Philolog eine gründliche wiſſenſchaftliche Bildung erhalten, ſo iſt auch nur ein tüchtiger Unterricht von ihm zu erwarten; während hingegen eine oberflächliche und beſchränkte Bildung zur Folge hat, daß der Lehrer, indem er ſich den Schein eines wiſſenſchaftlich Gebil⸗ deten geben will, allerlei Fremdartiges, das er nicht zu faſſen und zu würdigen vermag, in ſeinen Unterricht hinüberzieht. Sehr richtig und wahr bemerkt Herr Geh. Staatsrath von Linde in ſeiner Erwiederung S. 42:„Nur wer ſeiner Wiſſenſchaft in


