Ueber die Bemerkungen in Bezug auf die mathematiſchen und phyſikaliſchen Wiſſenſchaften.
Der Herr Verfaſſer ſagt Seite 19: ein halbjähriger Curſus in der reinen Mathematik ſey weder dem Juriſten noch Mediciner noch Theologen ein Bedürfniß bei vorausgegangenem Gymnaſial⸗ unterricht über dieſen Gegenſtand. Der Herr Verfaſſer überſieht hiebei, daß gewöhnlich Jünglinge erſt in dem Alter von 17 bis 18 Jahren die Reife des Geiſtes erlangen, um zuſammenhängend und richtig mathematiſch zu denken; wird alſo einmal anerkannt, daß Vorträge über allgemeine Hülfswiſſenſchaften bildend und anregend auf den Geiſt des angehenden Studirenden wirken ſol⸗ len, ſo darf unter denſelben ein Vortrag über Mathematik, der eigentlichen medicina mentis, gewiß nicht fehlen. Zweckmäßig er⸗ ſcheint übrigens die Beſtimmung in dem Studienplane der juri⸗ ſtiſchen Facultät, daß diejenigen, welche ſich in der reinen Ma⸗ thematik gehörig unterrichtet halten, ſtatt dieſer Vorleſung eine andere mathematiſche oder naturwiſſenſchaftliche beſuchen können.
Der Herr Verfaſſer ſagt Seite 44: das gegenwärtige Sy⸗ ſtem oder der Studienplan verlangt von denjenigen, welche ſich als Baſis das mathematiſch-phyſikaliſche Studium gewählt ha⸗ ben, daß ſie ſich gleich anfangs entſcheiden ſollen, ob ſie ſich dem⸗ nächſt dem Lehrfache, dem techniſchen oder adminiſtrativen Fache widmen wollen. Dieſelben Studien können ſie aber zu jedem derſelben befähigen, und eine Wahl, welche nach Vollendung
jener Sta
an, als Hier entgegentr tung des ſind einve lagen der aber nicht Kenntniſſe widmen und Natu widmet, praktiſche aneignen; fähigten fer beſeel gung win ſogleich einzutrete ſtändigen rem Weg lage ſein Qualifica dieſer Be hen woll Uebelſtand das acad ben, zu Jüll ſein Der mungen welcher ſ in den ei Candidate doch alle


