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Erwiederung auf die Bemerkungen des Herrn Geh.-Raths Dr. A. A. E. Schleiermacher über den Studienplan für die Großh.-Hessische Landesuniversität zu Gießen / von Dr. J.T.B.v. Linde, Großh. Hess. Geh. Staatsrath im Ministerium des Innern und der Justiz, Kanzler der Universität zu Gießen, und Director des Oberstudienraths.
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Vorgang zu der Maßregel ſich beſtimmt gefühlt haben würde, weil ihr dieſelbe aus den vorhin erwahnten Ur ſachen als eine von den Umſtänden gebotene erſcheinen konnte.

Dürfte nun von der weiteren Unterſuchung der Frage über Zweckmäßigkeit und Nützlichkeit eines academiſchen Studienplans an und für ſich abgeſehen werden können; ſo würde ſich die Betrachtung wohl ganz eigentlich auf die Art und Weiſe der beſondern Ausführung hinwenden müſſen. Hier iſt es denn auch, wo wir dem Herrn Ver⸗ faſſer näher begegnen. Bevor wir aber einzelnen Aus⸗ ſtellungen und Bedenken deſſelben uns zukehren, ſcheint es zweckmäßig, über das in der Sache befolgte Prinzip die nöthige Erwägung anzuſtellen. Hier iſt nun vor Allem zu beachten, daß es nicht in der Abſicht der höch⸗ ſten Staatsbehörde liegen konnte, in abſtracter Weiſe und ſchlechthin von oben herab, ein ſo vielſeitiges,

F. A. W. Dieſterweg, über das Verderben auf den deutſchen Univerſitäten. Eſſen 1836. E. Pugge, über die deutſch. Uni⸗ verſitäten.(Beleuchtung der Schrift Dieſterwegs). Bonn 1836. H. Leo, Herr Dr. Dieſterweg und die deutſchen Univerſitäten. Leipz. 1836. Hierher gehören auch die Schriften v. F. Thierſch, über den Zuſtand der Univerſität Tübingen. Stuttg. u. Tüb. 1830. Deſſelben, über den gegenwärtigen Zuſtand d. öffent⸗ lichen Unterrichts. 3 Thle. Stuttg. u. Tüb. 1838, womit aber beſonders zu vergleichen iſt: F. Schmitthenner, über das Cultur⸗ und Schulweſen. I. Die Culturverfaſſung von Naſſau, Heſſen und Rheinpreußen, gerechtfertigt gegen die Verläumdun⸗ gen des Hofraths Thierſch in München. Gießen 1839. J. T. B. Linde, Ueberſicht d. geſammten Unterrichtsweſens im Groß⸗ herzogthum Heſſen, beſonders ſeit d. J. 1829, nebſt gelegent⸗ lichen Bemerkungen über die neueſte Beurtheilung deſſelben durch den Hofrath Thierſch in München. Gießen 1839. Schon nach der Reichhaltigkeit der Literatur ſteht eine große Verſchie⸗ denheit der Anſichten über viele weſentliche Einrichtungen zu er⸗ warten, daher allein ſchon die Schwierigkeit, Einrichtungen zu treffen, die auf ungetheilten Beifall rechnen dürfen.

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