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kommen, die Jünglinge nur zum Studiren überhaupt der Univerſität zuzuſchicken. Wenn ſie ſich ein Jahr nehmen dürfen, um ſich in den Principien feſtzuſetzen und ſich von allen wahrhaft wiſſenſchaftlichen Disciplinen eine Ueber⸗ ſicht zu verſchaffen: ſo wird dieſe Zeit nicht verloren ſeyn, während derſelben wird am ſicherſten ihre Geſinnung, ihre Liebe, ihr Talent ſich entwickeln; ſie werden untrüglicher ihren rechten Beruf entdecken, und des großen Vortheils genießen, ihn ſelbſtſtändig gefunden zu haben?“
Ueber einen Studienplan insbeſondere ſagt Wachler Aphor. S. 68:„Das Gebiet der Wiſſenſchaften erweitert ſich mit jedem Jahrzehnde, oft ſchon in Einem Jahre be⸗ trächtlich. Der academiſche Senat hat ſich alſo halbjähr⸗ lich über den, vermöge der eintretenden literäriſchen Zeit⸗ umſtände, manchen und zum Theil bedeutenden Verän⸗ derungen unterworfenen, Studienplan zu vereinbaren und denſelben von der höchſten Behörde ſanctioniren zu laſſen, dieſer Studienplan kann vielleicht für mehrere Jahre ſeine Gültigkeit behalten, vielleicht aber auch ſchon in einzelnen Puncten für das folgende halbe Jahr beträchtliche Modi⸗ ficationen erleiden, nimmermehr darf ihm der Character der Unabänderlichkeit gegeben werden: denn wenn gleich die zur wiſſenſchaftlichen Bildung des Geſchäftsmannes überhaupt erforderlichen propädeutiſchen oder Vor- und Hulfskenntniſſe, z. B. philoſophiſche, mathematiſche und hiſtoriſche, ſich überall gleich, und faſt unter jeder Be⸗ dingung unentbehrlich bleiben, ſo ſind dagegen die Haupt⸗ wiſſenſchaften der Fakultäten doch vielen ſie umgeſtaltenden und mehrere oder andere Vorbereitungskenntniſſe voraus⸗ ſetzenden Abwechſelungen unterworfen, wie die neueſten im Innern der Theologie, Jurisprudenz, Medicin, Staats⸗ wiſſenſchaft und Kriegskunſt vorgegangenen Veränderungen zur Genüge beweiſen. Mit Berückſichtigung dieſes vom academiſchen Senate entworfenen und von der höchſten


