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ſorglicher Aufmerkſamkeit das Bedüͤrfniß dar, durch höhere Anleitung die nothwendig gewordene Rückſicht angemeſſen zu vermitteln. Dafuͤr wurden denn auch fruͤh ſchon Stimmen anerkannt denkender, mit dem Univerſitäts⸗ ſtudienweſen wohl vertrauter Männer laut, welche da⸗ ran erinnerten: daß, bei dem ſo ſehr erweiterten Gebiete der einzelnen Wiſſenſchaften, es nothwendig ſey, nicht blos die große Eilfertigkeit, womit man in wenigen Jah— ren den Univerſitäts⸗Curſus vollenden zu können glaube, zu beſeitigen, wenn Gründlichkeit und Feſtigkeit in dem Erlernten erſtrebt werden ſolle; ſondern daß gleichzeitig für angemeſſene Studienpläne geſorgt werden müſſe; weil, wenn auch beſſere Köpfe, die ihren eigenen Pfad zu finden wüßten, ſolche Wege weiter nicht be— dürfen, doch im Ganzen aus dem großen Haufen der Studirenden nur wenige zu den ſo Begabten gezählt werden können. Der große Haufe wählt allerdings, ohne einen geordneten Studienplan, zwecklos und verkehrt die Vor⸗ leſungen, und vermag, vieler Verhältniſſe wegen, das zu ſpät entdeckte Hysteron Proteron in den Studien nicht wieder gut zu machen. Dem Jünglinge die nö⸗ thige Einſicht zutrauen, um ſelbſt mit Richtigkeit er⸗ meſſen zu können, welche Ordnung in den Vorleſungen und welche Zahl derſelben fuͤr ſein Studium am zuträg⸗ lichſten ſey; hieße von ihm verlangen, das noch Unbe⸗ kannte richtig zu beurtheilen. Wir waren immer der Ueberzeugung, daß diejenigen, welche bis zur neueſten Zeit behaupteten, daß der Jüngling ſelbſt zu der Be⸗ urtheilung, um die es ſich hier handelt, genugſam vor⸗ bereitet ſey, außerdem aber von denen berathen werde, die fur ihn zu ſorgen haben, und zu andern Sachver⸗ ſtändigen, die er zu Rathe ziehen könne, Vertrauen haben werde,*) mehr eine Abneigung gegen einen Stu⸗
*) Schwarz, Nationalbildung, S. 37.
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