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heit beſeitigt iſt: ſo haben es Se. biſchöflichen Gnaden für eine dringende Gewiſſensangelegenheit angeſehen, eine durch die allge— meinen Geſetze der Kirche und durch Specialvorſchriften und Verträge für die Einzelbisthümer unſerer Kirchenprovinz gleich ſehr geforderte Anſtalt nicht länger der Diöceſe Mainz vorzuent halten; und haben darum die nöthigen Anordnungen getroffen, daß dieſelbe mit den eben vergangenen Oſtern, beziehungsweiſe mit dem 1. Mai, abhin eröffnet werden konnte.— Nach dieſer Darlegung der Sachlage dürfen wir wohl von Ihnen als Prie⸗ ſtern und Dienern der katholiſchen Kirche die Ueberzeugung hegen, daß Sie die hier beſprochene Maaßregel Sr. biſchöflichen Gnaden nach ihrem richtigen Geſichtspunkte würdigen werden, wie wir denn auch unſererſeits uns bereit erklären, jede Veranlaſſung mit Vergnügen zu ergreifen, die es uns ermöglichen wird, Ihnen ge⸗ fällig zu ſein und die Geſinnungen unſerer Hochachtung gegen Sie und Ihre Herrn Collegen zu bethätigen.— T. Hoefer— A. Heffner.“
Die Antwort der Facultät hierauf war folgende:„Gießen am 17. Mai 1851.— An das Hochwürdigſte Biſchöfliche Ordina riat zu Mainz die Gr. Heſſiſche kath.⸗theol. Facultät der Landes univerſität zu Gießen.— Das verehrliche Reſcript des Hochwür⸗ digſten Biſchöflichen Ordinariats vom 8. I. M. ſetzt uns von der Errichtung einer theologiſchen Lehranſtalt am biſchöflichen Seminar zu Mainz ſowie von den Motiven dazu in Kenntniß. Da dieſer Schule das Gewicht der biſchöflichen Auctorität zur Seite ſteht, ſomit von einer freien Concurrenz zwiſchen ihr und der katholiſch⸗ theologiſchen Facultät dahier nicht die Rede ſein kann: ſo ſind wir dadurch bereits für dieſes Semeſter in der Erfüllung unſeres uns theuer gewordenen Berufes ſiſtirt und werden es aus gleichem Grunde auch in Zukunft ſein. Wir müſſen dies um ſo mehr beklagen, als wir uns bewußt ſind, unſer Lehramt ebenſoſehr, wie jede andere katholiſch⸗theologiſche Facultät, ſtets im Geiſte der katholiſchen Kirche verwaltet zu haben; wie wir uns denn auch in dieſer Beziehung des ununterbrochenen Beifalls des höchſtſeligen Biſchofs Kaiſer zu erfreuen hatten.— Indem


