zuxze abzu⸗ üͤher(1839) n ſich ſelbſt ich, einmal Ulſchaft ver⸗ erksburſchen rafen haben Communi⸗ 1, welch ein Iniverſitäten h Sitte und Tages ein Polizeidiener raus lernen, der die Alten Studenten⸗ nachzuholen, n Triebe zu ornehme An⸗ nicht gelingt, erch Verbote Holland, in s gar keine ſo ziehe ich derheit des he ganz all⸗ inneren und nd vor Allem eilt werden.
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finden wiſſen. Das Wort Tugend kommt doch wohl von taugen; nur dem Kämpfer winkt der Sieg; und Viele ſind berufen, aber Wenige ſind auserkoren. Der Staat aber hat, nachdem er alle die Mittel geboten hat für ſeine künftigen wiſſenſchaftlich gebildeten Mitglieder, nur noch das Intereſſe, ſeiner Zeit dieſelben zu ſichten und die Beſten zu behalten: Er hat dazu, in Ermangelung eines beſſeren Mittels, die Examina eingerichtet, welche bei uns nach den um⸗ ſichtigſten, liberalſten und unparteiiſcheſten Grundſätzen geordnet ſind*); es iſt an uns, den Committirten, ſie mit Ernſt und Strenge zu handhaben, das ſind wir dem Staate ſchuldig, den Aeltern, und den beſten unter den Jünglingen ſelbſt.— Aber dieſe Univerſitäts⸗Examina ſind überdieß die einzigen, welche dem jeweiligen Stande der Wiſſenſchaft entſprechen, denn die Univerſität allein bietet das geeignete Perſonal von Männern, welche bleibend auf der Höhe der Wiſſenſchaft ſtehen; ſie ſind ſomit nicht nur eine Garantie für den Staat, ſie ſind auch im Nothfall eine Garantie gegen die momentan fehlgehende Zeitſtrömung des Staates ſelbſt, und der Kirche, im Intereſſe der ewigen, unvergänglichen Wahrheit. Nur Solche, welche ſich durch doctrinäre Schlagworte und Phraſen täuſchen laſſen und unfähig ſind, auf den Kern zu ſehen, können ſich hierüber täuſchen. Nehmt den Männern der Wiſſenſchaft an den Hochſchulen, als den natürlichen Vorkämpfern im Dienſte der freien Forſchung, die Examina der Jugend,— und das Zalladium der Lehrfreiheit iſt dahin, die Axt iſt an die Wurzel der deutſchen Univerſitäten gelegt; Ihr habt nicht mehr die freie Wiſſenſchaft, Ihr habt Abrichtungsanſtalten für den Staatsdienſt und für die Kirche, und werdet bald erfahren, wohin das führt. Die deutſche freie Wiſſenſchaft aber, vergeſſen wir es nicht, iſt das Einzige, worauf ſtolz zu ſein ein Deutſcher das unbeſtrittene Recht hat.
Läugnen will ich nicht, daß bezüglich des Studentenlebens vielleicht Einiges wenigſtens dadurch gebeſſert werden könnte, daß die jungen Leute nicht, wie ſo oft geſchieht, mit ſehr unvollkommener Maturitas und mit kaum vollendetem 17. Jahre die Univerſität bezögen; wenn ſie noch 1 oder 2 Jahre mindeſtens unter der ſtrengeren und engeren Aufſicht von Aeltern und Lehrern zubrächten. Wo, wie es gewöhnlich iſt, eine Verſorgung meiſt erſt mit 30— 40 Jahren erlangt wird, kann es nicht als Zeitverluſt betrachtet werden, wenn zu Anfang jener entſchei⸗ denden Lebensperiode 1 oder 2 Jahre mehr auf tüchtige Vorbildung verwendet werden. Und wer überhaupt den Muth hat, dieſen wenig lucrativen Weg als Lebenspfad zu wandeln, deſſen beſter Theil in einer geiſtigen Bereicherung und höheren Bildung beſteht, der ſollte einſichtsvoll genug ſein, zu bedenken, daß in dieſen Jahren der Fonds geſammelt wird, von welchem er ſein ganzes Leben zehren ſoll, der ihn in der Iſolirung des Landlebens oder im unruhigen Treiben der großen Städte ſtets hoch über dem Gemeinen erhalten, ſtets ihn als einen Streiter im niie der Humanität, als ein Muſter der Einſicht und Geiſtesbildung unter ſeinen Mitbürger zeigen ſoll.
*) Die medieiniſche Facultät ging mit der neuen Ordnung voran, indent ſie im November 1847 die Oeffent⸗ lichkeit bei den Schlußprüfungen einführte.


