Druckschrift 
Alexander der Große im Urteil der Griechen und Römer bis in die konstantinische Zeit / eingereicht von Franz Weber
Entstehung
Seite
31
Einzelbild herunterladen

31

In seinem Urteil über Alexander stimmt er oft mit Ptolemaios überein.¹) Edelmütig verhält sich dieser gegen die persische Königsfamilie.) Von der Huld der Götter beschützt, marschiert er ohne Unfall durch die libysche Wüste.*) Seine frechen und trotzigen Widerreden gegen ihn büßt Kleitos mit dem verdienten Tode.4) Gerecht ist das Urteil, das er über den Verschwörer Kallisthenes fällt.) Der edle Zug der&αοοονν πν ßei ονο Sraigoue', nicht niedrige Leidenschaft ist der Grund seiner langen Zechgelage. ¹)

Schriftsteller, die an Alexanders Zug nicht teilgenommen haben.

Timaios. In seiner umfangreichen westgriechischen Ge- schichte hat Timaios von Tauromenion gelegentlich auch Alexander erwähnt. Die Hinrichtung des Kallisthenes hält er für gerecht, polemisiert aber gegen die göttliche Verehrung, die Alexander forderte, und lobt Demosthenes und die anderen Redner, die sich dem Ansinnen des Königs, ihn als Gott zu verehren widersetzt und dadurch Griechenland alle Ehre ge- macht hätten.)

Dikaiarchos. Nach Dikaiarchos liebte Alexander leiden- schaftlich schöne Knaben.)

Theophrastos. Derselben Ansicht scheint Theophrastos gewesen zu sein.²) Wenigstens ist er der Meinung 1ör A⁴éaν- einer Reihe von Werken niedergeschlagen, die er benutzte. Andererseits ist er aber nicht der Schmeichler und Lügner, für den ihn Lukian ansieht; immerhin bedurfte es eines gewissen Mutes, Alexander zu preisen unter den Augen eines Herrschers, auf dessen Familie der Fluch lastete, Alexander vergiftet zu haben. ¹) frg. 6a 3 Ptolem. frg. 6: frg. 9◻ Ptolem. frg. Irg. 7.*) fIrg. Ga.*) Irg. 9.) frg. 23. 5) Irg. 25. G Irg. 48.) Irg. 142. ³) F. H. G. II, 241 frg. 19 2οmπαασς*φeꝛ nμανα d ⁴αeνο αsu. Aaαlagxosod́ν ν φᷣ εοι τ se Ni dolas Bayον νονν ντι adτονi νννσσντάaoi, dο ν νννεέι dedroov dlou uraded drdy dranldcavra, 2l τνων εαπσννν εππηιιρνσἀντινꝙ με d ανoν, od drεeννωωππ, doν dvarldoas ꝓρνσν ³⁴) Athen. X, 435, A. Sein Urteil über Alexander wird nicht günstig gewesen sein. Er war eng befreundet mit Kallisthenes und widmete seinem verstorbenen Freunde eine Schrift Kalloέ̈να υQσ ττννοωυας, in