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seine Grausamkeit, seiner αονzia' seine oνραρν. Auf der einen Seite bewundert man seine ungeheuren Erfolge und ge- waltigen Feldzüge, auf der anderen haßt man ihn als den Zer- störer der politischen Selbständigkeit. Die einen sehen in ihm den Gottgesandten und erweisen ihm göttliche Ehren, die an- deren höhnen und spotten darüber. Besonders scharf und markant tritt die Apotheose Alexanders in den Vordergrund. Sicherlich aber ist seine große persönliche Tapferkeit, sein mili- tärisches Talent, der Glanz und die Größe seiner Errungen- schaften in weit höherem Maße von seinen Zeitgenossen ge- priesen worden, als es nach der fragmentarischen Überlieferung den Anschein hat.


