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Tapferkeit an den Tag, die in bewußten Gegensatz zu der dvavòôgia' des Demosthenes gesetzt wird. ¹)
Deinarchos. In seiner Rede gegen Demosthenes hat Deinarchos u. a. die Art und Weise verurteilt, wie dieser(im Jahre 324) die göttliche Verehrung Alexanders durch die Athener zu verhindern suchte.) Ob wir daraus schließen dürfen, daß Deinarchos die Göttlichkeit Alexanders anerkannte, ist sehr fraglich, um so mehr, als er bloß ein persönlicher Feind des Demosthenes, politisch aber antimakedonisch gesinnt war.
Hypereides. Dasselbe gilt von Hypereides, der den- selben Vorwurf gegen Demosthenes erhoben zu haben scheint.*) Von der(dgerif und der persönlichen Tüchtigkeit Alexanders will Hypereides nichts wissen. Nur die Bestechungskünste der Könige Philipp und Alexander haben nach der Meinung dieses erbitterten Makedonenfeindes der griechischen Freiheit ein Ende bereitet. ¹)
Demades. Alexanders Feldherrntalent bewundert Demades. Er vergleicht nämlich die makedonische Phalanx nach dessen Tode ézreruαμεμνρᷣ νꝙ¶ Kkönldmnt, oAlldeo νοννμ̈ννηνν⅔ ⁶ορμνν(sScil. Demades) zwoels drdα᷑ous at ous'.)) Er gehört auch zu denen, die, überzeugt von der Nutzlosigkeit eines Wider- standes, den Athenern rieten, Alexander die geforderten gött- lichen Ehren zu erweisen. ¹)
Theokritos von Chios. Zu den politischen Feinden Alexanders auf den Inseln des ägäischen Meeres gehörte Theokrit von Chios.) Er erblickt in dem großen Makedonen nur den
¹) orat. III, 160: wal radta(daß nämlich Alexander es vorziehe, in Pella zu bleiben) 16yelνν εᷣρασ bꝰνᷣł eindσν, dd da⸗νᷣςο sεlς, ro αos soro
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AAeνινοοοι JMfiχ—zwaöGcscs, dld n vije aνo dvavrdgia. 2) Deinarch. in Demosth. 94, 95. ³) Hypereid. orat. I, 31, 10 ff. 4) orat. VI, 10: Aeοοενυννα„νο 6905" T EAdda adœuνν reraerνοωνμέν̈ννν μα... alν(επνν—νμ‿ιασν, uαedsνν
do*rd ινου dσοοοπηανπισαν πααρ Seσσu nat dAeνονο νπαπντ ̈νꝙ πααηιααεοσν τυν d εm.... 5) Vol. Plut. Galb. 1.) Vgl. L. Sternbach, Wien. Stud. X(1888) S. 221 n. 236: 0 ad?τ0 0d εκνπιαα ⁴ͥνυναεαον rᷣμν dεέεαᷣανοσ˙οσοσ 0 ds0„ 66 R9-—σσ ELc) dyòges, dnso odνν, α mMά̈iod odgavod Govodvre⸗ Aeëdνορς iνν p dσααᷣεοννκν dνν ανιτον.*) Vgl. F. Schröder, Theo- kritos von Chios, Fleck-J. f. kl. Philol. LIX(1889) S. 317 ff.


