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Aischines. Die Vorstellung, die Aischines, wohl der be- deutendste Führer der makedonischen Partei in Athen, von Alexander hat, mag der der großen Masse seiner Zeit am meisten entsprechen. Unbegreiflich und unfaßbar sind für ihn Alexanders ununterbrochene Erfolge. i νν dνᷣπτανανꝙ ασ deποοοανπαν ,ον od„yove“, ruft der Rhetor aus, zu einer Zeit, in der gerade Alexander das Perserreich völlig eroberte, ob„do Sio» ye He drρραοασσν Seερανᷣs᷑ᷣωη⁵eν, dl eis oεloyiaν roi 200Hlυνοο O,o01r²⁊‿εú§οꝗ ⁷ μ εσνρμαεν.) Da ist Alexander der von Gott gesandte Rächer der Frevel, die Theben im Perserkriege an ganz Griechenland begangen,*) der Vernichter der thebanischen Hegemonie in Griechenland, der Bezwinger der Lakedämonier,*) der Besieger des allgewaltigen Perserkönigs Sεοmeπχντο õεωσ dneν 10ν dν˙σσνρσρσν vσ πφν νιννντοο ε̈νι νυοωε̈νοο⁴) und der große Eroberer, der εeÆ τ᷑ dναoν eut vie iwouνμεᷣs seine Schritte lenkt.)) In allen Unternehmungen legt Alexander die größte
Alexander sind vielfach absichtlich aus persönlichen und politischen Gründen zu seinen Ungunsten entstellt und unzuverlässig. So ist bei Aeschines Demosthenes der Mann, der König Philipps Mörder göttliche Ehren erweist (orat. III, 160), Alexander den Beinamen Magylrys' beilegt(orat. III, 160; Harpocr.: Magydrys'; Liban. I p. 464), der öffentlich ausspricht, Alexander werde sich nicht aus Makedonien herauswagen dyνανmeσην„ς αστν ερρσ ν‿ T neοe‿odvra dat a dpgva poldrroyra, der die schönsten Gelegenheiten, gegen den jugendlichen Makedonenkönig vorzugehen, ex‿ vν saνοο deναeρaς vorübergehen läßt u. dergl. mehr. Die Worte, die Plut. Demosth. 23; Naioa nad Maylw dnowadd(scil. Demosth.) aντ⁶ιν Demosthenes in den Mund legt, scheinen eine Kombination aus Aeschines, orat. I, 166 ff. und orat. III, 160, zu sein. Sie sind für das Urteil des Demosthenes über Alex. nicht zu verwerten, da, wenn obige Vermutung richtig ist, das ardo' einer Zeit angehört, in der es für Alex. noch keine Beschimpfung sein konnte. ¹) Aesch. orat. III, 132. ²) orat. III, 133: O5 αᷣα dε, Oißaι, oε dorvyel- cονν, eν ναμέ̈αν μ²ν ενς μάᷣoνα vijs EAAdοο drijoeπαᷣα, e u dιeds, eο‿ 165 ν 61Gννηodνκα 6˙00 SoOulevdeνεμνο, dd rijv„e εοeειαν αυ mπ dοοοσσνπmν 0˙x½ dρσοσσέναο, d daανμνᷣς noνeno. Allerdings ist in dem Worte dvoedoal ein bitterer Beigeschmack beigemischt. Vgl. Aesch. orat. III, 157. Allgemein scheint damals die Zerstörung Thebens mißbilligt worden zu sein, wie auch die späteren Geldspenden beweisen. Vgl. Poly b. 38, 1 b: AAdd öre deres 16ob dy zods Oous ε doο⸗ u Oeοννυά εκαιαονννας, Oοεέιμμμααι T) Odεςνν τaανπme ,οε A476ννσσρ. ³) Aesc h. orat. III, 133.
4) orat. III, 132.*) orat. III, 165.


