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echsel sanmen, bezeichnend verknüpft mit dem der Da 11 Tannenwald zu Laubwald. Wenn verw—— auch nicht als politurfähiges Hartgestein Diorite werden kann wie die Granite und geschätt Es Odenwaldes, so liefert er doch ein gebaut es Steinbruchsmaterial, das allerorts ab⸗ kommt—— Die natürliche Gliederung in Säulen die ahz em Abbau oft zustatten. Gefährlich sind Währe d' Fonnenbrenner⸗ bezeichneten Basalte. zerfalle. sie frisch gebrochen tadellos aussehen,
fallen si
e Brocken und sind dann wertlos.
ie höhert rot gefärbten Schotter und Sande alter,
Wieb, S Alter beii r. kalkha ieder finden mgen der Lahn und der benachbarten Bäche massen junge alluviale Lehm⸗ und Schlick-— 10 66 Industrie der Steine und Erden, soweit sie Gießen abeaufsicht unterliegen, gehören im Kreise gruben 26 Steinbrüche, 14 Ziegeleien und Sand⸗ kommt 5 Stein⸗ und Zementfabriken; zu diesen eine wechselnde Zahl kleiner und unter⸗
geo rdneter gelegentlicher Betriebe.
Die Bodenverhältnisse.
ue Wocend dem mannigfachen Aufbau ist auch meist näh ildung recht verschiedenartig. Ungünstige, Sandbödoffarme, zum Teil leicht austrocknende öden e 11 oder höchstens schwach lehmige steinen stehen auf den Grauwacken, Sand⸗ die steini nd Sanden. Hierher gehören etwa von Liden Felder auf der Hardt und im Norden den Höhen am Neuen Friedhof. Oft, wie auf der n des Triebs, des Nahrungsberges und mit Lahngersiltesicht macht sich die Ueberstreuung bemerkb geröllen bei der Ackerkultur unangenehm unter forstl(eigentlich sollten diese Böden alle rings Iu icher Kultur stehen. Ihr Vorkommen Gießen bewirkt aber eine intensive urch Gärten, wobei eine bessere des Bodens zu erzielen ist als itur. Im Wald herrscht freilich oft Auslaugum: Kohhumusbildung, mit oberflächücher gelösten Ra und tieferer Anreicherung der oben Ein sehr standteile.
musprünglihe ter, Boden bildet sich aus Löß. Das Oberfläche Derhaltige Gestein verlehmt an der aren, nur x liefert einen lockeren, leicht bearbeit⸗ etterau verd maustrocknenden Mutterboden. Die ümnstigen klirndidem Lößlehm zusammen mit lichen Ruhm Leidrden Lage ihren landwirtschaft⸗ Leider spielt der Löß nur im südlichen
Allgemeines: Aus Stadt und Kreis Gießen 29
Teil des Kreises Gießen eine besondere Rolle. Soweit er nach Osten in etwas höherem und feuchtem Ge⸗ lände liegt, wandelt er sich mehr oder weniger in einen grauen, leicht missigen, lehmigen Sand um, der gern säuert und, wenn er mächtiger ist, als Hutung liegen gelassen wird.
Nährstoffarm und oft schwer zu bearbeiten ist der Boden des Basaltes, ein brauner Lehm, der aber bei geeigneter Behandlung, besonders richtiger Düngung, guten Pflanzenwuchs erzeugen kann. Er ist nämlich, noch mehr als der Lößlehm, reich an Kolloiden, die zugeführte Nährstoffe speichern können. Störend wirken bei dem Basalt⸗ boden oft die Flachgründigkeit und die allerdings im Kreise Gießen fast durchweg beseitigte Ueber⸗ streuung mit Blöcken.
Einen sehr eigenartigen, lockeren, gut bearbeit⸗ baren Boden liefern bestimmte Zersetzungsprodukte des Basaltes, die im Bereich der unten zu erwähnen⸗ den Basalteisensteine vorkommen und gern von dem Laien als Tuff bezeichnet werden.
In unbearbeitetem Zustande erwecken die auf den Basalten vorkommenden roten Bauxittone als schwere, nasse Böden leicht einen ungünstigen Eindruck. Durch reiche Düngung und durchgeführte Bodenbearbeitung sind aber auch aus ihnen gute Erträge herauszuholen.
Einen schweren Lehmboden, entstanden durch junge Anschwemmung findet man in den noch jetzt oft überschwemmten Talniederungen; er wird meist unterteuft von Schottern. Hierher gehören z. B. die Felder unmittelbar westlich der Lahn. In dem Wiesengelände des Klingelbaches, der Wieseck und des niederen Teiles der Stadt Gießen findet sich oft ein grauer Schlick, der bei allen Wasser⸗ leitungs⸗ und Kanalisationsarbeiten zutage kommt.
Wasserversorgung.
Im allgemeinen macht sich im Vogelsberg und im Kreise Gießen, abgesehen von den Niederungen, oberflächlich kein Ueberfluß an Wasser bemerkbar. Bei den in Frage kommenden Gesteinen— ab⸗ gesehen von Tonen— versinken die Niederschläge meist schnell in den Untergrund. Während sich das Wasser aber in den stark klüftigen Gesteinen des Taunus vollkommen verteilt und die Anlage einer Wasserversorgung schwierig ist, ist dies im Vogels⸗ berg anders. Auf feinkörnigen Tufflagen inmitten der Basaltdecken oder Tonlagen in oder unter den tiefsten Basalten wird das Wasser gestaut und kommt als Quelle z. B. am Fuße des Schiffen⸗ berges oder im Brunnental bei Grünberg zu Tage. Soweit diese Quellen gut gefaßt werden, liefern sie außerordentlich gleichmäßige und große Wasser⸗ mengen. Daher kommt es, daß man vielerorts im Kreise Gießen Ueberfluß an Trinkwasser hat und es weit fortleitet. So bezieht die Stadt Gießen ihr Was⸗ ser, abgesehen von dem Stollen bei Großen⸗Buseck,


