Jahrgang 
1929
Seite
27
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hinaus vo

0 an Schweine im Jahre 1928 gegenüber 1927 chwei 0 Stück zurück. Die Verringerung der nd guebestände auf ein dem Bedarf an Mast⸗ auch Zuchtschweinen angepaßtes Maß hat denn Schwefnn Anziehen der Preise bewirkt. Die brau.cht wird in der Hauptsache als Ge⸗ hervorreh ot betrieben. Wir treffen jedoch auch ur di agende Reinzuchten in dem Kreise an, die «e Schweinezucht der Provinz und darüber teste n 5 n größter Bedeutung sind. Die bekann⸗ offm bedeutendste Zucht ist die von Oek.⸗Rat Musstellann Hof⸗Güll, welcher alljährlich die äere dert. der D. L. G. beschickt und dessen en 3 ort im Wettbewerb mit den hervorragend⸗ uchten in ganz Deutschland stets mit bestem züchtet bgeschnitten haben. Oek.Rat Hoffmann von d das deutsche Edelschwein. Eine weitere dieser R Landwirtschaftskammer anerkannte Zucht gen( asse befindet sich in Hof Graß bei Hun⸗ utspächter Weiß), die alljährlich eine große

An Vorn 1 von Ebern an hessische Gemeinden liefert.

kannte en von der Landwirtschaftskammer aner⸗

n Schweinezuchtvereinen, die die glei uchtri gleiche Lerdrnbtmng betreiben, sind die Schweinezucht⸗

e in Lang⸗Göns(Vorsitzender Ludwig

r ö Wilzen und in Ober-Hörgern(Vorsitzender Verein m Schepp) anzuführen. Die genannten

rühreff haben es sich zur Aufgabe gemacht, ein ů ů dabei gesundes Schwein zu züchten,

zucht n derselben, insbesondere des Schweine⸗

15 Lang⸗Göns, in Züchterkreisen volle Stangeung finden. Der Schweinezuchtverein des Lens. rod betreibt mit bestem Erfolg die Zucht rich an elten Landschweins(Vorsitzender Hein⸗

änme Berücksichtigen wir, daß es außer nicht WWere Zuchten noch eine große Anzahl und Gr ger wertvoller Schweinezuchten in Klein⸗ fesstellen etrieb im Kreise gibt, so können wir infolge ie die Schweinezucht im Kreise Gießen Stand 5 elbewußter Züchtung auch qualitativ den

er Vorkriegszeit erreicht hat.

Die Schafzucht,

Woll⸗ und Fleischknappheit in der schwung arne Nachkriegszeit einen starken Auf⸗ seeischen Wanen hatte, ist nach Einsetzen des über⸗ Sie ist in ettbewerbs wieder stark zurückgegangen. zm Purten denen nicht genügend Futter⸗ en, wesw erfügung stehen, unrentabel gewor⸗ schaftsschäferei zahlreiche Gemeinde⸗ und Gesell⸗ sich wie er Len, Die im Kriege entstanden sind, Art, wie die Jlöst haben. Seuchen verschiedener besondere die aul⸗ und Klauenseuche und ins⸗ azu beigetra Leberegelseuche, haben auch ihr Teil haltung den gen, daß viele Landwirte der Schaf⸗ wurden im Jahr ten, gekehrt haben. Immerhin

ahre 1928 noch 475 Stück Schafe mehr

Allgemeines: Aus Stadt und Kreis Gießen 27

gehalten wie 1913. Zur Versorgung der Schäfereien mit wertvollen Zuchtböcken unterhält der Land⸗ wirtschaftskammer⸗Ausschuß eine Stammherde auf dem Fürstl. Hofgut in Lich(Oberverwalter Büchsenschütz) und in Lang⸗Göns. Durch Ein⸗ kreuzen mit deutschen schwarzköpfigen Fleischschafen soll das seither in Oberhessen gehaltene veredelte oberhessische Landschaf in Wolle und Fleisch lei⸗ stungsfähiger gezüchtet werden. Die seither mit diesen Züchtungsversuchen gemachten Erfahrungen berechtigen zu guten Hoffnungen.

Nach der Zählung vom 1. Dezember 1913 wur⸗ den 8432, nach der Zählung vom 1. Dezember 1928 7698

Ziegen

im Kreise gehalten. Hiervon sind 1133 Stück in das Herdbuch eingetragen. Die Zahl der gehaltenen Ziegen ist demnach gegenüber 1913 zurückgegangen, was wohl darauf zurückzuführen ist, daß durch die in Hessen erfolgte Landzuteilung(Siedlung) frühere Ziegenhalter heute in der Lage sind, sich eine oder mehrere Kühe zu halten. Es verdient jedoch her⸗ vorgehoben zu werden, daß trotz des zahlenmäßigen Rückganges die Ziegenzucht des Kreises immer noch qualitativ auf hoher Stufe steht. Infolge ziel⸗ bewußter Züchtung auf Form und Leistung erfreut sich die Ziegenzucht des Kreises eines guten Rufes innerhalb und außerhalb Hessens, weswegen auch die Zuchttiere allerwärts gesucht sind und alljähr⸗ lich nach allen Teilen Deutschlands zum Versand kommen. Auf den Wanderausstellungen der D. L. G. in Nürnberg, Hamburg, Dortmund und Leipzig, die nach dem Kriege von dem Kreisziegenzucht⸗ verein Gießen beschickt wurden, wurden die aus⸗ gestellten Ziegen mit vielen ersten Preisen aus⸗ gezeichnet. Die Ziegenzüchter sind in dem Kreisziegenzuchtverein Gießen zusammen⸗ geschlossen, der von dem Landtagsabgeord⸗ neten Fenchel, Ober-Hörgern, geleitet wird (Geschäftsführer Obersekretär Philipp vom Land⸗ wirtschaftskammer⸗Ausschuß in Gießen). Gehalten und gezüchtet wird allgemein die weiße deutsche Edelziege(Saanenziege). Die Zahl des gehaltenen

Geflügels

hat den Stand der Vorkriegszeit nicht unwesentlich überschritten. Wenn auch begreiflicherweise die weitaus größte Zahl des gehaltenen Federviehes als Nutzgeflügel anzusprechen ist, so verdient doch die Tatsache hervorgehoben zu werden, daß die Geflügelzüchter des Kreises sich in immer steigen⸗ dem Maße der Rassezucht zuwenden. Alljährlich stattfindende Geflügelausstellungen bringen dies am besten zum Ausdruck. Im Kreise bestehen mehrere Geflügelzuchtvereine, wie in Gießen, Grünberg, Lich, Hungen, Ober⸗Hörgern, Lang⸗