gese auch für den Ueberlandverkehr starke
fahr gefunden. Nach den gemachten Er⸗ chunen sind die Kosten des Betriebs bei Kraft⸗ ein Kraftogarnia. höher als bei Straßenbahnen; während d agen ist nach etwa 5 Jahren verbraucht, etwa 308 ie Lebensdauer von Straßenbahnwagen daß das erse beträgt. Dem steht jedoch gegenüber, Mlage n erhältnis bei den Kosten der erstmaligen ßenbahn ingekehrt ist. Das Anlagekapital bei Stra⸗ erheblů en ist bedeutend größer, daß die Gleisanlage mrten die Gelder erfordert, während die Kraftfahr⸗ entspre vorhandenen Straßen benutzen, ohne in
bnutzu endem Maße zu den Kosten der Anlage und wägun—9 herangezogen zu werden. Diese Er⸗ elettrich haben im Ausland zur Einführung nicht auf angetriebener Kraftwagen geführt, die reifen SSchienen laufen, sondern mittels Gummi⸗
Stronguft Fahrbahn der Straße benutzen; die
Die W Schien die kei
uführung geschieht durch eine Oberleitung. agen besitzen eine größere Beweglichkeit als enfahrzeuge. Ihre Einführungist für Strecken, weisen Geltichmäßig dichten, sondern einen stoß⸗ haben. erkehr(Berufsverkehr) zu bewältigen die 1 Erwägung zu ziehen. von Keastiabnn; hat gezeigt, daß die Einrichtung liche Ent fahrlinien sich als Hindernis für die natür⸗ führun wicklung der Straßenbahn, ihre Weiter⸗ hat 9e Sted den Vororten, herausstellen kann. So „Hessen adt Gießen der Kraft⸗Verkehrsgesellschaft iesecker zugesagt, die Straßenbahn durch den etrieh Weg nicht vor dem 1. Dezember 1933 in wicklur nehmen, um eine erträgliche finanzielle ng dieser Kraftfahrlinie zu ermöglichen.
Die II. Wasserwerk. einem——— bezieht das erforderliche Wasser aus bei ue W Eigentum stehenden Quellgebiet Buseck is orn; eine Stollenanlage bei Großen⸗ von geringer Bedeutung. Das Pump⸗
wer —4 Somnden 4 Dampfpumpen, die innerhalb mögen. Zen 12000 ebm Wasser zu fördern ver⸗
von d ensum Ausgleich dienen zwei Wasserbehälter, und der bei er bei Annerod gelegene 3000 cebm 1000⁰ ebm ei der Provinzial⸗Pflegeanstalt gelegene rohrnetz hat efhanehmen vermögen. Das Haupt⸗
asserverb eine Länge von 106,5 Km. Der gesamte
317 10 55 im Rechnungsjahr 1928 belief sich gabe 510 cbm einschl. 17546 cbm Wasserab⸗ es Nemeinde Wieseck. Die höchste Tages⸗ 11295 chm Pumpwerks Quecbborn belief sich auf bis zum 30 Der Preis für das ebm Wasser betrug ist der N. Iuni 1928 20 Rpf., vom 1. Juli 1928 worden; asserpreis auf 25 Rpf. das ebm. erhöht Wasser wird ihrabnehmer erhalten Rabatt. Das riologisch 1 jährlich chemisch und monatlich bakte⸗ rungen. diantersucht, es entspricht allen Anforde⸗
ie ö wasser zu stellen sind utes Trink⸗ und Gebrauchs⸗
Allgemeines: Aus Stadt und Kreis Gießen 19
III. Gaswerk.
Das Gaswerk, das am 24. Dezember 1856 von einer Privatgesellschaft eröffnet worden war, wurde im Jahre 1886 durch die Stadt übernommen und seitdem von ihr betrieben. Es stehen 8 Hori⸗ zontalöfen zur Gaserzeugung zur Verfügung. Damit können innerhalb 24 Stunden 11500 cbm Gas erzeugt werden. Zum Ausgleich zwischen der gleichbleibenden Erzeugung und dem stoßweisen Gasverbrauch dienen 4 Gasbehälter, die zusammen 6900 ebm zu fassen vermögen. Das Hauptrohrnetz hat eine Länge von 52,8 Km. Dadurch, daß das Gas im wesentlichen zu Koch- und Industriezwecken und nicht zur Beleuchtung verwandt wird, ist der Verbrauch ein ziemlich gleichmäßiger. Das Kubik⸗ meter Gießener Gas enthält 4800—5000 Wärme⸗ einheiten, während das in den meisten Städten ein⸗ geführte sogenannte Normalgas nur 4200 Wärme⸗ einheiten aufzuweisen hat. Der Heizwert des Gases unterliegt einer dauernden Nachprüfung. Das Ku⸗ bikmeter Gas kostet im Kleinverbrauch 20 Pf. und für Raumheizung 12Pf.; bei größerem Verbrauch werden besondere Rabatte gewährt. Vergleicht man die Gießener Gaspreise mit denen anderer Städte, so muß auch die Zahl der im Kubikmeter enthaltenen Wärmeeinheiten berücksichtigt werden. Die gesamte Erzeugung im Kalenderjahr 1928 betrug 3447000 ebm, der größte Tagesverbrauch 11 480 cbm. Am 1. Juli 1929 waren insgesamt 8146 Gasmesser im Betrieb. Neben dem Gas erzeugt das Gaswerk als wichtiges Produkt den Gaskoks. Man kann damit rechnen, daß auf jedes Kubikmeter Gas etwa 2,Ikg Gaskoks mit etwa 6660 Wärmeeinheiten je Kilogramm(Anthrazit 7800, Westfälische Nuß⸗ kohle 7200, Zechenkoks 7200, Braunkohlenbriketts 4800 Wärmeeinheiten) anfallen. Er findet bei lebhafter Nachfrage hauptsächlich Verwendung für Heizzwecke; insbesondere macht er bei Zentral⸗ heizungen dem Zechenkoks erfolgreiche Konkurrenz. Der Zentner Grobkoks kostet ab Gaswerk 1,50 M. Durch Reinigung des Gases wird schwefelsaures Ammoniak(1928: 65 t), das als Düngemittel be⸗ gehrt ist, gewonnen. Schließlich sei noch auf den Anfall an Teer(1928: 421 t) hingewiesen, der teils zum Straßenbau verwendet, teils in chemischen Fabriken weiter verarbeitet wird.
Im Dezember 1928 wurde die Gemeinde Wieseck an das Gasrohrnetz angeschlossen. Die Fernleitung nach Wieseck hat eine Länge von 2,5 Km, während das Ortsrohrnetz in Wieseck 7,0 km lang ist. Am 1. Juli 1929 waren in Wieseck 170 Gasmesser aufgestellt.
IV. Volksbad.
Das Volksbad, das im Jahre 1896 als Aktien⸗ gesellschaft auf gemeinnütziger Grundlage ge⸗ gründet wurde, ist seit dem 1. Januar 1923 ein städtischer Betrieb, nachdem die Stadt alle Aktien


