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gangenen Fußsteigen seitwärts auf aden Waide oder dem Fernerwald mit seinen Genuß un dbildern. Ueberall winkt ihm reiner Welch wohltuende Erfrischung. durch de hohen Genuß bietet ein Frühjahrsgang den Buche Annaberg nach dem Blattausbruch in rün! Düer een n mit ihrem frischen, saftigen Rrorgen er ein Morgengang durch den Stolzen⸗ grünen m Sommer mit dem Blick auf die weiten ana an Blumen besäten Wiesenflächen bei dem Orten!—0 Kirchenglocken aus den umliegenden durch den—— ein Herbstgang nach dem Hangelstein irhen Sm in seinem bunten, herbst⸗ Wald anen auch nach dieser Seite der Stadt⸗ werden— mehr gepflegt und vervollkommnet 5 erufen: er nicht nur der Waldbesitzer ist hierzu 6 eldsum er wendet schon alljährlich eine erhebliche me auf, um die Fußsteige und die zahl⸗ Auch die Eien in gutem Zustand zu erhalten. zwar Z—— inwohnerschaft selbst sollte mithelfen, und den hiesi einfachsten durch zahlreichen Eintritt in stützun gen Verschönerungsverein und durch Unter⸗ 1 ch Fersselben mit Geldspenden. helfen ani Schutze der Anlagen kann jeder mit⸗ eren Aher Belehrung der unverständigen Jugend, öfters d orschüssiges Kraftgefühl sich leider noch bänken macht in Beschädigungen von Ruhe⸗ Snen innlosem Abreißen und Wegwerfen von 43— und Blüten usw. Helfen Belehrungen in und Familie nicht, so sollte jedermann das unterstützen und mithelfen, daß un⸗ ommen Rohlinge zur Anzeige und Bestrafung
Na als Erhalnncher Richtung könnte der Stadtwald
was gerade jetzt zur Zeit der Wohnungs⸗ ihren für so viele Familien ganz un⸗ en Wohnungsverhältnissen geschieht, um
und keimfreien Waldluft anziehend und an⸗ ge Wen. zu machen, ist Dienst an der Volksgesund⸗ Ledenees ießener Stadtwald ist nach seiner Lage 4—— geeignet, diesem außerordentlich wich⸗ Sind R zu dienen. edeut also diese Waldungen einerseits von größter ung als wichtiges Wertobjekt für die städti⸗
sche Fi 10 Imanzwirtschaft, so haben sie andererseits für
als Tbnder Einwohnerschaft in ihrer Eigenschaft
erer und Mehrer der Volksgesundheit einen
“ unschätzbaren Wert.
Allgemeines: Aus Stadt und Kreis Gießen
ung den Aufenthalt in der gesunden,
23 Möchten Stadtverwaltung, Stadtparlament und Einwohnerschaft sich immer bewußt bleiben, welch kostbares Gut sie in ihrem Stadtwald besitzen, und es immer als heilige Pflicht betrachten, dieses Gut zu mehren, zu fördern und den kommenden Gene⸗ rationen unversehrt zu erhalten. ö
Die Landwirtschaft im Kreise Gießen.
Von Dr. Otto Wagner, Generalsekretär des Landwirtschaftskammer⸗Ausschusses für die Provinz Oberhessen, Gießen.
Boden⸗ und klimatische Verhältnisse weisen in den einzelnen Teilen des Kreises große Verschieden⸗ heiten auf. Einen wertvollen Aufschluß über die klimatischen Verhältnisse gewähren die Forschungen von Prof. Ihne und seinen Mitarbeitern. Ihne hat Hessen in 8 Zonen eingeteilt, die das gleiche Frühjahrsdatum haben, welches ungefähr mit dem Anfang der Apfelblüte früher Sorten zusammen⸗ fällt. Danach gehört der größte Teil des Kreises zur IV. Zone, welches Gebiet einem Dreieck gleicht, dessen Seiten ungefähr mit den Linien Lang⸗ Göns—Villingen, Villingen—Ruttershausen und Ruttershausen—Lang⸗Göns zusammenfallen. Süd⸗ lich der Linie Holzheim—Langd liegen einige wenige Orte in der Zone III, der Rest des Kreises fällt in die Zone V, mit Ausnahme von Rüddings⸗ hausen und Weitershain, die der Zone VI zu⸗ gerechnet werden. Zum Vergleich führen wir an, daß z. B. die Wetterau zur Zone III, Rheinhessen zu seinem größten Teil zur Zone II und die Berg⸗ straße sowie die nähere Umgebung von Mainz zur Zone J gehören. Die klimatisch am günstigsten gelegenen Teile des Kreises haben im allgemeinen auch die besten Bodenverhältnisse. Wir treffen die tiefgründigen, milden Lehmböden der Wetterau im Kreise an und finden in den höheren Lagen Böden vor, die denen des hohen Vogelsberges gleichen, flach und mit Steinen durchsetzt sind. Oft wechselt der Boden von Ort zu Ort. Dem⸗ gemäß ist auch die Betriebsweise ganz verschieden. Hier kann der Landwirt noch mit bestem Erfolg Ackerbau betreiben, hochgezüchtete Weizensorten und Zuckerrüben werden gepflanzt, in anderen Orten tritt der Ackerbau mehr zurück und die Vieh⸗ zucht wird bevorzugt.
Von 100 Teilen landwirtschaftlich benutzter Fläche entfallen auf die Betriebe der nachstehenden Größenklassen: ö unter 2 ha 11,5%, 2—5 ha 30,4%, 5—10 ha 32,7%, 10—20 ha 13,6% 20—50 ha 3,4½%, 50—100 ha 2,79%, 100—200 ha 3,7%, 200 bis
500 ha 2,0%
Wir sehen hieraus, daß die bäuerlichen Betriebe, mit 2—20 ha zusammengenommen, mehr wie drei Viertel der gesamten landwirtschaftlichen


