Allgemeines: Aus Stadt und Kreis Gießen 40
sachrerlpannnngeneß 133 km) erfolgt in der Haupt⸗
300 mit 20000 Volt, zu einem geringen Teil mit
0 0 Volt. D
380 Wol bzw. 220 Volt, für Kraftzwecke 208 bzw. olt. Im Stadtgebiet(31,5 Km Leitung)
65 wi an 10 440 Volt som von 220 Volt für Licht⸗ und von
ö den 1358 mit 550 Volt Gleichstrom versorgt. In worden en Jahren sind Einrichtungen geschaffen 0 hstre um die Industrieabnehmer mit 5000 Volt FLlastun 9. versorgen zu können. Die höchste Be⸗ W1700 2 72 Jahr 1926 betrug 3200 KW, wovon das Ueb dans das Stadtgebiet und 1500 KW auf verbr auch andgebiet entfielen. Der gesamte Strom⸗ 6 110 belief sich auf 7 Millionen KWh. eueren Stromlieferungsverträge sind regel⸗
mäßi ash Santng. einem Gebührensystem(Gebühren für wur lieferte Kil orhaltung der Leistung und jede ge⸗ eind ch ie v.attstunde) aufgebaut; dieses zwingt 19 N der Art des Siedene Höhe der Gebühren je nach 5 seh mäßigen 9 Strombezugs zu einer möglichst gleich⸗ verl brauch m nahme. Dagegen ist der Stromver⸗
Be eist ein ungleichmäßiger. Während die oichh uuker e u den Tageszeiten im Sommer und troß 3.3. des O ziemlich gleichbleibende ist, steigt sie sehr erhez uchtverbrauchs, insbesondere im Winter,
d 1926 die Ten Es betrug z. B. Mitte Dezember etwa 17 Unesbelastung 1800 KW, während sie um um dann hr einen Stand von 3200 kW erreichte, Stromer 21 wieder zu fallen. Diese für den Stromverbraer wirtschaftlich ungünstige Art des es„auchs(Vorhaltung der Maschinen wäh⸗ schinen ganzen Jahres— Benutzung der Ma⸗ ahrend weniger Stunden im Jahr) be⸗
r höhere Strompreise; diese wirken r ägungen herauchsbeschränkend. Aus diesen politif Leirähtt, dir d. wurde eine Strompreis⸗ geeignet ist, wa die den Tagesverbrauch zu steigern „während sie den Verbrauch zur Licht⸗
4. zeit einschränkt.
Larife ementsprechend wurden folgende
4) Eingeführt: Hird b Dos heitstarif: 45 Pf. für die Kilowattstunde, . Hir die aun 10 Pf., Lichtspitzenzeit 45 Pf. e) Dreifa ↄwattstunde, ö 1 chtarif: Nachtzeit 8 Pf., Tageszeit Strol wattlund. tspizenzeit 45 Pf. für die Kilo⸗ Die Tarif⸗. Lehendn ise unter b) und e) ermöglichen eine weit⸗
iedensten Zrendung der Elektrizität für die ver⸗
für Heiz⸗ Zwecke im Haushalt, insbesondere aber (Bad). Fu Koch⸗ und Warmwassereinrichtungen +25—10 Pf. f Kraftzwecke beträgt der Strompreis
mer bestehee wac) Verbrauch Fur Indusrieaoneh⸗
schließen städtischen Oberhessen
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en besondere Tarife auf Grund abzu⸗ Verträge. Die Strompreise im eberlandgebiet werden, soweit es in gelegen ist, den von der Ueberland⸗
reäbuch 22—7 Provinz Oberhessen festgesetzten
ie Verbrauchsspannung beträgt für
für Kraftzwecke geliefert. Die Straßen⸗
Preisen angepaßt. Sie betragen 45 Pf. für Lichts 25—13 Pf. für Kraft⸗ und 18 Pf. für Heiz⸗ und Kochzwecke.
Inwieweit die Braunkohlenverschwelung, deren praktische Durchführung in großem Ausmaße wohl als unmittelbarbevorstehend angesehen werden kann, zu einer Verbilligung der Strompreise führt, bleibt abzuwarten.
Straßenbahn.
Die im Jahre 1909 in Betrieb genommene Straßenbahn hat eine Gleislänge von 6,5 km und verfügt über 16 Motor⸗ und 5 Anhängewagen. Die Strecke ist eingleisig. Der Wagenführer gibt gleichzeitig die Fahrscheine aus(Einmannwagen). Es ist der 7½Minuten⸗Verkehr eingerichtet. Der Fahrpreis beträgt bis zu 9 Teilstrecken 15 Pf. und darüber hinaus 20 Pf. Daneben sind Fahrschein⸗ heftchen(15 Karten zu 1,50 RM. bzw. 2 RM.), ferner Monatskarten(7,50 RM.) und Schülerkarten (Monatskarte 5RM., Einzelfahrt 10 Pf.) eingeführt. Im Kalenderjahr 1926 wurden 1550000 Personen befördert und 520000 Wagenkilometer gefahren. Auf das Wagenkilometer entfallen also rund 3 Fahrgäste. Es ist darauf hinzuweisen, daß die Zahl der gefahrenen Wagenkilometer die Grund⸗ lage für die Ausgaben bildet. Darnach richten sich die Personalkosten, der Stromverbrauch sowie die sonstigen Betriebskosten. Die Zahl der Fahrgäste bestimmt die Höhe der Einnahmen. Die Einführung einer Heizung der Wagen während der Winterzeit wird in Erwägung gezogen.
In den letzten Jahren hat fast überall die Ein⸗ richtung von Kraftwagenlinien, nachdem diese Entwicklung zunächst für den Großstadtverkehr ein⸗ gesetzt hatte, auch für den Ueberlandverkehr starke Verbreitung gefunden. Nach den gemachten Er⸗ fahrungen sind die Kosten des Betriebs bei Kraft⸗ wagenlinien wesentlich höher als bei Straßen⸗ bahnen. Dem steht jedoch gegenüber, daß das Ver⸗ hältnis bei den Kosten der erstmaligen Anlage um⸗ gekehrt ist. Das Anlagekapital bei Straßenbahnen ist bedeutend größer, da die Gleisanlage erhebliche Gelder erfordert, während die Kraftwagenlinien die vorhandenen Straßen benutzen, ohne in ent⸗ sprechendem Maße zu den Kosten der Anlage und Abnutzung herangezogen zu werden. Ob die wirt⸗ schaftlichen Verhältnisse für Straßenbahnen und Kraftwagenlinien sich nicht wesentlich verschieben, wenn eine Aenderung der Grundlagen der Kraftfahr⸗ zeugsteuer(Betriebsstoffsteuer undeine Verbilligung der für aufgenommene Kapitalien aufzubringenden Zinssätze kommt, muß abgewartet werden.
Volksbad. Das Volksbad, das im Jahre 1896 als Aktien⸗ gesellschaft auf gemeinnütziger Grundlage ge⸗ gründet wurde, ist seit dem 1. Januar 1923 ein


